Erste Grippefälle in Deutschland – Mikronährstoffe können Immunfunktion verbessern
Langenfeld, Dezember 2008. Aktuell sind in Deutschland bereits die ersten Grippefälle aufgetreten. Noch können Experten kaum abschätzen, wie sich die Grippesaison weiterentwickeln wird. Unabhängig vom Schweregrad des bevorstehenden Verlaufs wird insbesondere älteren und chronisch kranken Menschen zu einer Grippeschutzimpfung geraten. Um das Immunsystem zusätzlich zu stärken, ist eine ergänzende ernährungsmedizinische Therapie sinnvoll. Denn wie Studien belegen, kann die Gabe einer Mikronährstoffkombination eine höhere Antikörperreaktion nach Grippeschutzimpfung bewirken. Patienten litten zudem über einen deutlich kürzeren Zeitraum hinweg unter Atemwegsinfektionen.
Experten rechnen mit dem Beginn der Grippewelle zum Jahreswechsel oder Anfang 2009. Symptome der Influenza sind hohes Fieber, Kopfund Gliederschmerzen, Schüttelfrost und ein starkes Erschöpfungs- und Krankheitsgefühl. Die Grippewelle wirkt sich auch auf die Volkswirtschaft aus: Rund 550.000 Krankschreibungen und 4.500 Krankenhauseinweisungen waren auf die Influenza in der Saison 2007/2008 zurückzuführen. (1) Und dabei fiel diese noch recht mild aus: Gingen hier Influenza-assoziiert knapp 1,2 Millionen Menschen zum Arzt, waren dies 2004/2005 zwischen 4,7 und 6,2 Millionen Menschen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen, die auf 22.000 bis 32.000 geschätzt wurde, war in diesem Jahr relativ hoch. (2)
Positive Effekte der Mikronährstoffsupplementierung
Neben einer Grippeschutzimpfung empfiehlt sich eine ernährungsmedizinische Therapie, um die Immunfunktion zu verbessern und die Abwehr gegenüber Erregern zu unterstützen. Im Rahmen einer Grippeschutzimpfung bewirkte die nutritive Gabe einer Mikronährstoffkombination eine signifikant höhere Antikörperreaktion und eine Abnahme der grippalen Infekte. (3) In einer Interventionsstudie (4) konnten durch eine Mikronährstoffkombination der allgemeine Gesundheitszustand und die Abwehrkraft des Immunsystems verbessert werden. So wurde der Krankenstand signifikant um 75,6% im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Auch in einer radomisierten und placebokontrollierten Studie ließen sich mit der Supplementierung von Vitaminen und Spurenelementen Krankheitstage aufgrund von Atemwegsinfektionen signifikant reduzieren. Die Autoren empfohlen die regelmäßige Supplementierung für Menschen im Alter von über 50 Jahren, um etwa die teure Infektionsbehandlung mit Antibiotika zu reduzieren. (5)
Essenzielle Rolle der Mikronährstoffe für das Immunsystem
Eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen kann die Therapie von Krankheiten und die Abwehr gegenüber Erregern unterstützen. Durch die besondere immunrelevante Kombination aus Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen hat die ergänzende bilanzierte Diät Orthomol Immun® einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Die darin enthaltenen antioxidativen Vitamine C und E stärken nachweislich (6, 7) die Funktion von Immunzellen. Zink und Selen als wichtige Bestandteile antioxidativ wirkender Enzyme sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Bioflavonoide und Carotionide unterstützen ebenfalls die Aktivität der Immunzellen.
Auch außerhalb der Grippe- und Erkältungssaison ist das Immunsystem gefordert. So sind beispielsweise Allergien, Ozon und Feinstaub Belastungen, bei denen ein Immunotrophikum unterstützend wirken kann. Orthomol Immun® ist in drei Darreichungsformen (Trinkfläschchen, Granulat, Tabletten/ Kapseln) in Apotheken erhältlich.
(1) Robert Koch Institut. Epidemiologisches Bulletin Nr. 43. S. 373. 24. Oktober 2008.
(2) Robert Koch Institut. Epidemiologisches Bulletin Nr. 33. S. 303. 19. August 2005.
(3) Langkamp-Henken B, Bender BS, Gardner EM, et al. J Am Geriatr Soc 2004;52[1]:3-12.
(4) Hofmeister M. Auswirkungen von alimentären Ergänzungsmitteln auf die Gesundheit. Ernähr Med 2005;20(3):115-87.
(5) Jain AL. Influence of vitamins and trace-elements on the incidence of respiratory infection in the elderly. Nutr Res 2002;22:85-87.
(6) Meydani SN, Han SN, Wu D, et al. Vitamin E and immune response in the aged: molecular mechanisms and clinical implications Immunol Rev 2005;205:269-84.
(7) Bässler KH. Vitaminlexikon. Urban & Fischer, München, Jena 2002, S.243-68.
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