Schlafstörungen verbreiteter als bisher angenommen

Langenfeld, April 2010. Knapp die Hälfte der Bevölkerung hat mit Schlafproblemen zu kämpfen, bei etwa 20 % treten sie regelmäßig auf. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) unter 35- bis 65-jährigen Erwerbstätigen. [1] Häufigste Ursache der Insomnie ist privater oder beruflicher Stress. Schlafstörungen zählen ebenso wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Erschöpfung zu den wichtigsten stressbezogenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.[2] In einer solchen Situation kann eine ernährungsmedizinische Unterstützung mit einer ergänzend bilanzierten Diät wie Orthomol Vital® sinnvoll sein. Damit kann der stressbedingt erhöhte Mikronährstoffbedarf gedeckt werden.

Fast 50 % der von der DAK befragten 3.000 Personen hatte in den letzten drei Monaten mit Schlafproblemen wie Einschlaf- und Durch­schlafproblemen zu kämpfen. Neun von zehn Betroffenen plagt das hartnäckige Übel seit mehr als sechs Monaten und ist daher als chronisch einzustufen.[1] Die Befragung könnte ein Hinweis darauf sein, dass Insomnie verbreiteter ist als bisher angenommen und in ihrer Bedeutung als behandlungsrelevantes Leiden unterschätzt wird. Frühere Untersuchungen berichteten von einer Verbreitung von rund 20 %.[3] Die häu­figsten Störfaktoren sind Stress und Belastungen[1], beispielsweise verursacht durch die Anforderungen des modernen Arbeitslebens, wachsender Termindruck, lange Arbeitszeiten und Doppelbelastungen durch Beruf und Familie.1 In einer Studie der Techniker Krankenkasse2 wurde deutlich, dass Schlafstörungen neben Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Erschöpfung zu den sechs wichtigsten gesundheitlichen Folgen von Stress zählen. Zwei Drittel aller häufig gestressten Personen leiden demnach unter Verspannungen und Rückenschmerzen, 51 % unter Erschöpfung bzw. dem Gefühl, ausgebrannt zu sein und 35 % unter Schlafstörungen.


Folgen der Insomnie dürfen nicht unterschätzt werden
Eine zunehmende Tendenz der Schlafstörungen zeigt sich in der
Betrachtung der Arbeitsfehlzeiten. In einer Analyse der DAK stieg die Zahl der Arbeitsfehltage aufgrund von Schlafstörungen von 2005 bis 2009 um 50 %.1 Dass Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten, wurde auch auf der 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) einmal mehr deutlich: Chronisch schlafgestörte Menschen haben ein doppelt bis fünfmal so hohes Risiko für andere körperliche Erkrankungen. Außerdem besteht bei ihnen auch eine erheblich höhere Wahrscheinlichkeit, eine psychische Störung zu entwickeln.[4]

Das Übel an der Wurzel packen
Um permanentem Stress, dem wichtigsten Auslöser von Insomnie, Rückenschmerzen, Erschöpfung und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen wirkungsvoll begegnen zu können, sind ausgleichende Maßnahmen wie Sport, Bewegung und das Erlernen von Entspannungstechniken von großer Bedeutung. Gleichzeitig haben Menschen im Dauerstress einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und essenziellen Fettsäuren. Die stress-spezifische Mikronährstoffkombinationen Orthomol Vital f® und Orthomol Vital m® unterstützen die Behandlung von Frauen und Männern mit chronischer Erschöpfung, Burn-out-Syndrom und stressbedingten Erkrankungen mit metabolischer Störung. Speziell auf die Deckung des erhöhten Mikronährstoffbedarfs in Stresssituationen abgestimmt sind die Inhaltsstoffe: B-Vitamine, Chrom und Zink fördern die Leistungsfähigkeit und den Energiestoffwechsel. Antioxidanzien, Selen und Zink wirken dem stressbedingten Anstieg freier Radikale entgegen. Omega-3-Fettsäuren und Magnesium unterstützen Herz und Gefäße.

3.689 Zeichen (inkl. Leerzeichen)

Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten – gerne auch unfrei.



1.Deutsche Angestellten-Krankenkasse. DAK Gesundheitsreport 2010. Hamburg, 2010.

2.Techniker Krankenkasse, F.A.Z. Institut. Kundenkompass Stress. Frankfurt am Main, 2009.

3.Meier, U. Das Schlafverhalten der deutschen Bevölkerung – eine repräsentative Studie. Somnologie, Volume 8, Number 3, August 2004, pp. 87-94(8)

4.Greveling, A. Schlaf und Krankheit – 17. Jahrestagung der DSGM in Leipzig. Das Schlafmagazin, 04/2009. Abrufbar unter http://www.dasschlafmagazin.de/DGSM-Kongress-4-09.html

Downloads
 Presseinformation: Schlafstörungen verbreiteter als bisher angenommen
 Pressebild: Schlafstörungen.jpg
 
Die Informationen richten sich an Benutzer aus Deutschland. > Mehr dazu