Fitter im Schlaf

Ausgerechnet vor dem Wettkampf schlecht geschlafen? Das ist noch kein Grund zur Panik! Studien zeigen, dass akuter Schlafentzug wenig Auswirkung auf kurzfristige Kraftanstrengungen hat. Selbst nach vollständig schlaffreien Nächten konnten Spitzensportler ihre Leistung fast ungemindert abrufen. Beeinträchtigt waren dagegen Faktoren wie Stimmung und mentale Stärke – aber auch die Ausdauer.

In umgekehrten Experimenten ließ sich aber zeigen, dass mehr Schlaf den Trainingserfolg fördert: Beispielsweise zeigten Schwimmer nach 6 Wochen mit 10 Stunden Schlaf verbesserte Leistungen im Sprint, Reaktionszeit, Wendezeiten und allgemeiner Stimmung. In anderen Experimenten konnte die Sportlerleistung mit kleinen Mittagsschläfchen verbessert werden. 

Wer also vor lauter Aufregung vor dem Wettkampf kein Auge zu bekommt, sollte sich nicht grämen. In der der Trainingsphase heißt es dann aber: Ausschlafen – so oft es eben geht.

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