Schon leichtes Training schützt vor Muskelkater

Forscher aus England ließen ihre 16 Versuchsteilnehmer zunächst Kniebeugen machen, um Muskelkater zu provozieren (eine Gruppe hatte 50 Kniebeugen zu absolvieren, die andere 100). Danach sollten sie 3 km laufen. 2 Tage später – mit Muskelkater -  standen noch einmal ein Drei-Kilometer-Lauf an. Erwartungsgemäß hatten die Läufer nach mehr Kniebeugen auch mehr Muskelkater.

Zwei Wochen später traten die Teilnehmer erneut an, um sich mit Kniebeugen ihren Muskelkater zu erarbeiten. Diesmal sollten allerdings alle 100 Kniebeugen schaffen, gefolgt von einem ersten „Testlauf“. Auch zwei Tage später, in denen der Muskelkater eigentlich hätte „reifen“ sollen, spürten die Läufer im Training kaum Schmerzen in den Beinen. Offensichtlich gab es einen Gewöhnungseffekt. Interessant: Für die Schmerzminderung war es unerheblich, ob die Probanden im ersten Durchlauf 100 oder nur 50 Kniebeugen gemacht hatten. Schon das leichtere Training hatte sie bei der härteren Trainingseinheit vor Muskelkater geschützt.

Das sind gute Nachrichten für Freizeitsportler: Auch kleine Trainingseinheiten helfen offenbar, Muskelkater (zum Beispiel beim Wettkampf) zu vermeiden! 

Bild: © istock / Jan-Otto