Geh doch! Wie viele Schritte
passen in Deinen Alltag?

Gehen ist die einfachste und natürlichste Art, sich zu bewegen – man benötigt keinen Kurs, um es zu lernen, keine besondere Ausrüstung und kann quasi überall damit starten – selbst auf dem Bürgersteig. Ein Schrittzähler hält die Erfolge fest – und motiviert im Zweifel, die letzten tausend Schritte auch noch zu schaffen. Ganz genau messen die Geräte meist nicht, aber darauf kommt es auch nicht an. Schrittzähler gibt es schon für wenige Euro  bis zum schicken Fitnessarmband mit vielen weiteren Funktionen. Mit einer passenden App kann auch das Smartphone zum Schrittzähler aufgerüstet werden.

Wer darüber hinaus noch Motivation braucht, kann inzwischen auch Apps laden, die den eigenen Lauf in eine Geschichte einbauen. So wird man zwischendurch angetrieben, sich zu beeilen (im Sinne eines Intervalltrainings, welches den Trainingseffekt enorm steigert) und erlebt Action-, Reise- oder Fantasy-Geschichten beim Gehen (z.B. bei Runstatic). Auf Englisch gibt es bereits Apps, mit denen man beim Gehen Geld verdienen kann: Man schließt Wetten darauf ab, wieviel Bewegung man schafft. Verliert man die Wette, zahlt man Strafe, gewinnt man, wird man mit dem Geld derer belohnt, die dem inneren Schweinehund erlegen sind.

Darüber hinaus lässt sich das Gehen auch mit einer Schatzsuche verbinden. Beim Geocaching warten am Ende des Weges eine kleine Überraschung und ein Gästebuch. So lassen sich auch Kinder leichter zum „Sonntagsspaziergang“ überreden. 

An manchen Tagen bleibt trotzdem keine Zeit für einen längeren Lauf. Die gute Nachricht lautet: Auch 10 Minuten Gehen in der Mittagspause, ein Spurt auf dem Weg zur U-Bahn oder ein Treppenlauf in ein oberes Stockwerk sind ein Gewinn für die Gesundheit – es gibt keine Untergrenze.  

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