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Brotbilder und
Möhrenherzen

Dr. Gesche, Allgemeinmediziner, verriet kürzlich seine persönliche Erfolgsstrategie, die Enkel zu begeisterten Gemüseessern zu machen: „Bei mir gibt es immer Musterbrot zu essen.“ Musterbrote heißen bei ihm liebevoll zubereitete Schnitten, die mit kleingeschnittenem Gemüse bunt dekoriert werden.

Um Rohkost und Früchte für die Jüngsten spannender zu machen, leisten auch Ausstechförmchen für die Weihnachtsplätzchen gute Dienste. Kohlrabisterne oder Kiwi-Herzen machen als Brotbelag oder auf kleinen Spießen eine gute Figur. Ältere Kinder dürfen sich ein beispielsweise mit Frischkäse bestrichenes Vollkornbrot auch selbst mit vorbereiteten Gemüsestückchen verschönern: so entstehen Möhren-Paprika-Palmen oder lachende Radieschen-Gesichter.

Mit dem Essen selbst soll eigentlich nicht gespielt werden – bei der Zubereitung darf man der Experimentierfreude dagegen ruhig etwas Raum lassen. So wird der Geschmack von Gurke und Co im kindlichen Gehirn auch gleich positiv vernetzt – mit spaßbetonten gemeinsamen Mahlzeiten statt einem drohendem Zeigefinger.