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Fast Food als
Alternative?

Die Erklärung: Die Tierhaltung bringt im Vergleich zur Kultivierung von Pflanzen einen deutlich höheren CO2-Ausstoß mit sich. Und Fast-Food seinerseits enthält einen hohen Anteil an Zucker und Fett, bei deren Produktion aber vergleichsweise wenig CO2 entsteht. 

Die These der Studienverfasser ist, dass eine Umstellung der derzeitig üblichen Ernährung in Amerika (mit einem hohen Anteil an Fast-Food) auf frische und gesunde Nahrungsmittel zu einer Explosion des CO2-Ausstoßes führen könnte. Grundlage für die Berechnung ist der durchschnittlich produzierte CO2-Wert bei bestimmten Nahrungsmittelgruppen. Demnach erzeugen die derzeitigen amerikanischen Ernährungsgewohnheiten (bei 2000 aufgenommenen Kalorien) täglich 2,9 Kilogramm Treibhausgase pro Person, eine Umstellung auf die vom Landwirtschaftsministerium empfohlene gesunde Ernährungszusammensetzung würde diese Zahl auf 3,6 Kilogramm steigen lassen. Vegetarier glänzen mit 2,4 Kilogramm, Veganer gar mit nur 1,7 Kilogramm. 

Ein hübsches Beispiel aus Indien zeigt, dass sich Fast-Food und vegetarische Ernährung nicht ausschließen müssen. Ausgerechnet der Inbegriff der Fast-Food-Betreiber sieht sich gezwungen, in Amritsar eine rein vegetarische Niederlassung zu eröffnen. Denn die dort sehr präsenten Angehörigen der Sikh-Religion tolerieren Fleischverzehr an ihrem heiligen Schrein nicht. Das freut nicht nur das Klima.

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