Lachen hält und
macht gesund

Wir lachen mit über hundert Muskeln und den Stimmbändern. Dabei atmen wir besonders tief, dem Körper fließt mehr Sauerstoff zu. Die Bronchien werden belüftet, Verbrennungsvorgänge gefördert. Der Puls schlägt schneller, Herz und Kreislauf werden angeregt. Wenige Minuten nach einem ausgiebigen Lachanfall stellt sich im Körper eine anhaltende Entspannungsphase ein. Der Blutdruck sinkt, die Muskeln entspannen sich und Stresshormone werden abgebaut.

Lachen ist die beste Medizin

Durch Lachen werden im Gehirn aber auch Glückshormone ausgeschüttet. Schmerzen werden gelindert, zum einen durch die veränderte Hormonlage, zum anderen durch die mit dem Lachen einhergehende Ablenkung. Lachen stärkt zudem die Immunabwehr, es scheint T-Lymphozyten und Gamma-Interferon zu aktivieren. Beide sind u. a. in der Abwehr von Krebs von Bedeutung. Lachen ist darüber hinaus ein „Schmiermittel“ für Kommunikation, denn es sendet dem Mitlachenden Signale der Verbundenheit. Zahlreiche Studien belegen immer wieder den positiven Zusammenhang zwischen Lachen und körperlicher sowie seelischer Gesundheit. Es scheint so, als ob Lachen diverse körperliche Aktivitäten trainiert, die zum Erhalt der Gesundheit oder gar zur Genesung beitragen können.

Manche Gelotologen schreiben einem intensiven Lachanfall eine ähnlich positive gesundheitliche Bedeutung zu, wie zwanzig Minuten Joggen. Lachen ist erwiesenermaßen die beste Medizin. Als Nebenwirkung wurden bislang nur einzelne Fälle von Zwerchfellmuskelkater dokumentiert.