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Sturzfrei durch den Winter

Haben Sie schon Winterreifen auf Ihrem Auto? Und was ist mit  Ihren Füßen? Stürze auf glatten Wegen wären häufig schon durch geeignetes Schuhwerk vermeidbar. Zumindest für den Weg gilt: Ein gutes Profil geht vor Eleganz (denn die kommt spätestens mit Gipsbein ohnehin abhanden). Modische Absätze und Ledersohlen nehmen sie lieber im Beutel mit – und tauschen die „Bereifung“ erst am Bestimmungsort.

Viele winterliche Rutschpartien enden mit einem Bruch des „Handgelenks“, wobei meist die Speiche in der Nähe des Gelenks bricht. Der Grund ist einleuchtend: Wer fällt, versucht sich mit den Händen abzustützen. Vor allem ältere Menschen reagieren oft nicht schnell genug und prallen mit der Seite auf: Oberarmkopfbrüche, Wirbelkörperbrüche oder hüftgelenknahe Oberschenkelbrüche können die Folgen sein, erklärt der DGOU.  Ein Gehstock mit Spikes kann etwas Halt bieten. Wer ohnehin unsicher geht, sollte bei Glatteis besser kein Risiko eingehen und daheim bleiben.

Jüngere Menschen verletzen sich eher beim Wintersport. Auch wer „nur“ mal rodelt oder eislaufen geht, sollte sich vorbereiten: Ein Helm schützt nicht nur Kinder. Beim Eislaufen leisten die Ellbogen – und Handgelenksschoner vom Inlinern gute Dienste. Und wer sich vor der Schlittenpartie ordentlich aufwärmt, senkt das Risiko für Muskelverletzungen.

Sturzgefährlich sind bei Schnee und Eis auch Fahrräder. Die dünnen Reifen kommen spätestens beim Bremsen ins Rutschen. Der DGOU empfiehlt: Gönnen Sie Ihrem Drahtesel eine Winterpause.

Bild: © Westend61/Fotolia