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Für schlaue Babys:
Mama, iss mehr Fisch!

Am Forschungszentrum für Umweltepediomologie in Barcelona wurden knapp 2000 Mutter-Kind-Paare untersucht. Mit 14 Monaten und fünf Jahren nahmen die Kinder an zwei Tests zur Gehirnentwicklung teil, dabei ging es um die Intelligenz, aber auch um die Fähigkeit zur sozialen Interaktion. Die Forscher fanden (rein rechnerisch) einen interessanten Zusammenhang: Je mehr Meeresfisch die Mütter gegessen hatten, desto besser schnitten die Kinder (statistisch) ab.

Die spanischen Mütter verzehrten im Durchschnitt 500 g Meeresfrüchte pro Woche (das entsprich etwa der deutschen Empfehlung, zwei Fischmahlzeiten wöchentlich zu essen). Erst bei 600 g pro Woche endete der Trend, dass die Kinder von noch mehr Fischkonsum profitierten. 

Fetter Fisch für kluge Kinder

Die Studie differenzierte auch zwischen mageren Fischen (etwa Seelachs) oder fetten Seefischen (wie Makrele oder Hering). Letztere zeigten einen größeren Effekt. Das ist nicht verwunderlich, denn es ist bereits bekannt, dass vor allem besondere Fettsäuren in Fisch und Meeresfrüchten einen  positiven Einfluss auf die Gehirnentwicklung und -funktion haben. So trägt beispielsweise Docosahexaensäure (DHA) zur normalen Entwicklung des Gehirns und der Augen des Fötus und später des Säuglings bei.

Einige Seefische wie Thun- und Schwertfisch fallen aber immer wieder durch eine hohe Quecksilberbelastung auf, so dass Schwangere diese Arten trotz ihrer gesunden Fettsäuren nur zurückhaltend genießen sollten. Auch wer keinen Fisch mag, kann die Versorgung mit den wichtigen Omega-3-Fettsäuren wie DHA durch Nahrungsergänzungen wie Orthomol Natal sicher stellen.

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