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10 Jahre „jünger“
durch Sport

Etwa zwei Drittel der Studienteilnehmer gaben zu Protokoll „Ich treibe Sport“. Bei genauerer Betrachtung erreichten aber nur 20 Prozent der Befragten jenes Pensum, das die WHO als Minimum empfiehlt (etwa 800 Kilokalorien zusätzlichen Verbrauch wöchentlich, das entspricht etwa zwei Stunden Walking oder 80 Minuten Jogging). Aus Messwerten für Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit ermittelten die Forscher einen Gesamtwert für die „Fitness“ und verglichen die Werte von aktiven und inaktiven Probanden. Es zeigte sich erwartungsgemäß, dass die Sportler deutlich bessere Fitnesswerte erreichten. Der altersgemäße Leistungsabfall war bei ihnen verzögert, wodurch sich bereits ab 40 Jahren der Unterschied zwischen Aktiven und Inaktiven immer mehr vergrößerte. Aktive 50-jährige erreichten im Schnitt ähnliche Fitnesswerte wie inaktive 40-Jährige.

Gesünder durch Bewegung

Zwischen inaktiven und aktiven Studienteilnehmern fanden die Forscher auch deutliche Unterschiede bei den sogenannten Zivilisationskrankheiten. So hatten bei der Untersuchung im Jahr 2010 nur 4 Prozent der aktiven, aber bereits 11 Prozent der inakiven Bad Schönbrunner Diabetes mellitus. Die Studie „Gesundheit zum Mitmachen“ wird weitergeführt, die bisherigen Ergebnisse sind als Gesundheitsbroschüre zusammengefasst im Internet abrufbar.

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