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Auf die Knie!

Der neueste Funsport kommt natürlich aus Amerika und heißt daher „Crawling“. Dabei lassen sich Erwachsene auf alle Viere herab und krabbeln wie ein Baby. Das bodennahe Workout soll unsere im Büroalltag ungenutzten Oberkörpermuskeln ansprechen und so die Wirbelsäule stabilisieren. Nebenbei wird der nötigen Rechts-links-Koordination ein Effekt auf gewisse Verschaltungen im Gehirn nachgesagt. Wer es ausprobiert, merkt schnell: Crawling sieht zwar lustig aus, ist aber recht fordernd. Experten empfehlen Knieschoner und einen Tag Pause zwischen den Einheiten, damit sich die Handgelenke erholen können.

Mach Dich zum Affen

Ein ähnlicher Gedanke liegt dem Training mit sogenannten „Animal Moves“, also Tierbewegungen zu grunde: Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit sollen von den Übungen profitieren, bei denen man sich – meist ebenfalls auf allen Vieren – beispielsweise nach dem Vorbild einer schleichenden Katze oder eines Gorilla bewegt. Anleitung findet man im Internet unter dem Suchbegriff „Animal moves“.

Die größte Stärke der neuen Trainingskonzepte ist vielleicht ihr Fun-Faktor: Wem die Disziplin für regelmäßige Liegestütze fehlt, dem helfen „Bär“ und „Skorpion“ möglicherweise, den inneren Schweinehund zu verscheuchen. Funsport oder nicht – am Ende sind die Workouts tierisch anstrengend. Und das ist ja auch der Sinn der Übung.

Bild: © Svetlana Fedoseeva, Fotolia.com