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„Bildschirmstarre“
stresst die Augen

Menschliche Augen haben eine außerordentliche Fähigkeit: die sogenannte  Akkomodation. Sie können sowohl im Nahbereich als auch auf große Entfernungen scharf sehen.  So können wir im abrupten Wechsel Kleingedrucktes erkennen und am Horizont entfernte Vögel erspähen. Bei der Bildschirmarbeit stellt sich das Auge allerdings meist sehr lange nur auf die Nahsicht ein. Unter dieser ständigen Beanspruchung leidet unser Sehorgan. Die inneren Augenmuskeln, die für das nahe Sehen zuständig sind,  sind  zu oft angespannt. Die Augen werden müde und empfindlich. Zudem blinzelt das Lid beim konzentrierten Sehen seltener und weniger Tränenflüssigkeit kann über den Augapfel verteilt werden.

Darum in die Ferne schweifen….

Um das Auge zu entspannen, sollte man den Blick  immer wieder kurz vom Bildschirm heben und in die Ferne richten. Nach der 20-20-20-Regel aus den USA schaut man alle 20 Minuten mindestens 20 Sekunden auf einen Gegenstand der mindesten 20 Fuß (6 m) entfernt ist. Ziel ist es, die Augen von der anstrengenden Nahsicht auf den Bildschirm mit einem Blick in die Ferne zu entspannen.

Zusätzlich kann man die Augen durch bewusstes Blinzeln befeuchten. Optimal wären Aufenthalte im Freien – aber das ist je nach Beruf leichter gesagt als getan. Auch ein herzhaftes Gähnen entspannt die Muskulatur und befeuchtet die Augen.  Unter diesem Aspekt ist es auch am Schreibtisch erlaubt. 

Bild: © Edler von Rabenstein / Fotolia.com