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Gesunde Vielfalt

Unsere Auswahl gegen kulinarische Winterdepressionen:

Tipp 1 – Pastinake und Petersilienwurzel

Optisch ähnlich, aber geschmacklich verschieden. Pastinaken schmecken würziger und nicht ganz so süß wie die Petersilienwurzel. Gemeinsam ist beiden ein hoher Gehalt an Vitamin C, Kalium und Calcium. Lecker als cremige Suppe, in dünnen Scheiben gebraten, als köstliches Püree oder auch mit Speck ummantelt.

Tipp 2 – Topinambur

Die süße Knolle gilt auch als „Diabetikerkartoffel“: Sie enthält kaum Stärke, ist reich an B-Vitaminen, Eiweiß und Inulin. Leider ist sie nicht allzu lange haltbar und wird daher am besten frisch als Gratin, Low-Carb-Pommes oder roh als Salat zubereitet.

Tipp 3 – Schwarzwurzel

Sie gehört zu den fast vergessenen Wintergemüsesorten. Die auch Winterspargel genannte Schwarzwurzel hat einen besonders hohen Gehalt an Magnesium und enthält darüber hinaus Mangan, Kupfer und Eisen. Wegen ihres Inulin-Gehalts ist sie gut für Diabetiker geeignet. Ob gekocht oder knusprig paniert: eine tolle Beilage!

Tipp 4 – Steckrübe

Ehemals Notnahrung, heute in Sterneküchen neu interpretiert. Auch sie ist reich an Mineralstoffen, Beta-Carotin, B-Vitaminen und Vitamin C und enthält nur halb so viel Kalorien wie die Kartoffel. Sie beweist als Rösti, karamellisierte Beilage, Püree oder Quiche echte Feinschmecker-Qualitäten.

Tipp 5 – Grünkohl

Durch sein ausgezeichnetes Nährstoffprofil gehört er zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Er darf also auf keiner Liste fehlen und gerne öfter auf den winterlichen Speiseplan – ob klassisch norddeutsch oder aber roh in Salat oder Smoothie.

Lust auf heimisches Wintergemüse? Wer im Internet „alte Gemüsesorten“ und Rezepte sucht, wird schnell fündig. Oder verraten Sie uns ihr Lieblingsrezept?

Bild: © Vicuschka, Fotolia.com