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(Gar!) kein Alkohol
fürs Baby

40 Prozent der Mütter in der Untersuchung tranken auch während der Schwangerschaft Alkohol, viele von Ihnen allerdings nur geringe Mengen. Schon unter 70 g reinen Alkohols wöchentlich (das entspricht etwa einem kleinen Bier (0,25l) täglich, fanden die Forscher statistisch relevante Veränderungen der Gesichtsform des Nachwuchses. Dazu vermaßen sie 412 Kinder im Alter von einem Jahr mit einem speziellen 3-D-Scanner.

Null Promille von Anfang an

Gerade in der Frühschwangerschaft führte der Alkoholgenuss der Mütter zu Veränderungen der Gesichtsform, etwa einer kürzeren Nase und eines flacheren Mittelgesichtes. Exzessiver Alkoholkonsum war unter anderem mit einem unterentwickeltem Kinn verbunden.

Inwiefern diese optischen Veränderungen auch eine klinische Bedeutung haben, z.B. in Bezug auf die geistige Entwicklung des Kindes, wurde in dieser Studie nicht untersucht. Die Autoren betonen trotzdem: Für Frauen, die schwanger werden möchten oder es bereits sind, ist ein völliger Verzicht auf Alkohol die sicherste Option. Im Idealfall gilt die Null-Promille-Grenze vom ersten Tag der Schwangerschaft an.

Bild: © VadimGuzhva, Fotolia.com