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Welche Sportler
leben am längsten?

Die Wissenschaftler griffen auf Daten aus repräsentativen Befragungen von 80.000 Briten zurück, die zwischen 1994 und 2008 zu ihrer körperlichen Aktivität interviewt worden waren. Als erstes berechneten sie für verschiedene Sportarten das Sterberisiko der Teilnehmer. Statistisch gesehen lebten danach diejenigen am längsten, die Schlägersportarten wie Tennis, Squash oder Badminton spielten. Auch Schwimmen, Aerobic und Fahrradfahren wirkten sich rein rechnerisch positiv aus. Interessanterweise fanden die Sportmediziner keinen Zusammenhang zwischen dem Sterberisiko und Sportarten wie Joggen oder Fußball. Hier empfehlen die Autoren weitere Untersuchungen, denn der statistische Zusammenhang allein kann auch durch andere Lebensstilfaktoren beeinflusst werden, welche in der Studie nicht berücksichtigt wurden.

Insgesamt kam übrigens weniger als die Hälfte der Befragten auf die von Experten empfohlene Menge an Bewegung. Lernen kann man aus der Untersuchung weniger, welcher Sport der gesündeste ist. Stattdessen zeigen die Ergebnisse einmal mehr, dass Bewegung im Alltag ein längeres, gesünderes Leben fördert. Das ist nicht neu, aber vielleicht eine kleine Motivationshilfe für alle, die ihre guten Bewegungsvorsätze für 2017 noch umsetzen müssen.

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