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Besser spät als nie

Wer zwischen 40 und 60 Jahren den inneren Schweinehund niederringt und beginnt zu trainieren, hält sein Herz jung. In einer amerikanischen Studie konnten Forscher zeigen, dass auch spätberufene Sportler Alterserscheinungen des Herz-Kreislaufsystems wie z.B. einer Versteifung der linken Herzkammer entgegen wirken können. Allerdings müssen sie sich dafür ziemlich ins Zeug legen: 4 bis 5-mal wöchentlich absolvierten die Studienteilnehmer ein schweißtreibendes individuelles Training. Nach zwei Jahren waren deutliche Verbesserungen der Herz-Kreislaufgesundheit messbar. So stieg die maximale Sauerstoffaufnahme im Schnitt um 18 Prozent.

Klotzen, nicht kleckern

Die Kontrollgruppe ging 3-mal wöchentlich zu einem – eher entspannenden - Yogatraining. Entsprechende Auswirkungen auf die kardiovaskuläre Fitness konnten die Wissenschaftler bei ihnen nicht messen. Auch wer nur 2-mal wöchentlich seine Ausdauer trainierte, profitierte in dieser Untersuchung wenig, wie zusätzliche Experimente zeigten.

Allerdings zeigen andere Studien, dass sich Bewegung in jeder Form positiv auf die Gesamtgesundheit auswirkt. Zwar halten einzelne Sporteinheiten am Wochenende den Herzmuskel nicht so elastisch wie unter intensivem Training, auf andere Faktoren der Fitness haben sie aber durchaus positive Effekte.

Ihr Rezept für ein gesundes Herz fassen die Autoren der Studie so zusammen: „Bewegung muss ein Teil der täglichen Hygiene werden – wie Zähneputzen oder duschen.“

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