Tipps bei Müdigkeit & Erschöpfung

Kaum etwas ist schwerer, als Gewohnheiten und eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern. Wenn wir aber feststellen, dass wir unter unserem Alltag zu leiden beginnen, dass wir uns andauernd belastet, müde und schlapp fühlen, dann sollten wir etwas dagegen tun.


Hier einige Tipps bei Müdigkeit & Erschöpfung:

Erschöpfung erst einmal erkennen.

Auch wenn es sich banal anhört, ist das der erste Schritt. Der Körper sendet natürliche Signale, und das ist auch gut so. Anstatt sich also weiter dagegen zu wehren oder antreiben zu lassen, sollten wir akzeptieren, dass wir uns erschöpft und abgeschlagen fühlen.

Mehr zur Diagnose von Müdigkeit und Erschöpfung

Gesunder Egoismus.

Ja, richtig gelesen: Werden wir (ein bisschen) egoistischer! Wann haben wir denn das letzte Mal einen ganzen Tag, einen Abend oder wenigstens ein paar Stunden für uns ganz allein gehabt? Wir sind am Zug unsere Batterien wieder aufzuladen. Hören wir in uns hinein, was uns jetzt gut tun würde. Schaffen wir uns Freiräume, in denen wir uns von nichts und niemandem vorschreiben lassen, was zu tun und zu lassen ist! Einfach einmal unerreichbar sein und diese Freiräume nutzen, um einem Hobby oder einer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen.
Wir werden erleben, dass durch unsere „kleinen Fluchten“ nichts anbrennt und niemand zu Schaden kommt, nicht die Familie, nicht die Freunde oder der Arbeitgeber. Ganz im Gegenteil: Eine selbstbestimmte, gesunde Auszeit hilft uns zu regenerieren, die Müdigkeit zu besiegen und das Leben ganz neu zu genießen!

Entspannung als Baustein für mehr Vitalität

Anspannung beherrschen die meisten von uns fast bis zur Perfektion, was wir eher üben müssen, ist die Entspannung. Dafür gibt es viele Wege. Es muss nicht immer das lange Wochenende oder gar ein Urlaub sein, um endlich einmal zur Ruhe zu kommen. Viel wichtiger ist es, kleine Rituale, wie Inseln der Entspannung, gleichmäßig so über die Zeit zu verteilen, dass sie den Alltag in regelmäßigen, überschaubaren Abständen unterbrechen und Erholung bieten.
Dabei helfen schon kurze Auszeiten für eine zumindest teilweise Regeneration von Körper und Geist. Ein Bad, ein gutes Buch, bewusstes Musikhören, all das sind einfache Mittel, um nach einem langen Tag herunterzukommen. Mit etwas mehr Zeit können Bäder, Saunabesuche und Massagen ebenso tiefe Entspannung bringen wie Yoga, autogenes Training und viele andere Relaxationstechniken. Selbst vor dem Schreibtisch lässt sich etwas tun: Regelmäßig fünf Minuten nehmen, um den Körper zu lockern z. B. in dem wir uns aufrecht hinsetzen, die Arme hängen lassen und die Hände locker auf die Oberschenkel legen. Im nächsten Schritt nehmen wir die Schultern nach vorne, anschließend atmen wir ein, heben die Schultern an und bewegen sie nach hinten. Nun lassen wir die Schultern fallen und atmen aus.

hier Übungen finden

Bewegung als Mittel gegen Müdigkeit und Erschöpfung

Wir wissen es ja längst: Wer sich regelmäßig bewegt, dem geht es einfach besser! „Viel hilft viel“ gilt dabei aber nicht immer, denn förderlicher als der einmalige Marathon sind gemäßigtes Radfahren, Spazierengehen oder Walken an zwei bis drei Tagen in der Woche. Zum Wohlgefühl tragen auch frische Luft und Tageslicht bei
Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz-Kreislauf-System, trainiert die Muskulatur und macht uns gelassener. Das kann sich auch auf die Wahrnehmung unseres Alltags übertragen, dem wir mutiger entgegentreten und besser standhalten.

Bewegungstipp: Wandern

Ausgewogene Ernährung

Unsere Ernährung ist ein zentraler Baustein für das körperliche und seelische Wohlbefinden und unsere Gesundheit – und kein Thema, bei dem wir „Zeit sparen“ sollten. In großer Eile und kürzester Zeit ganze Fast-Food-Menüs zu verschlingen, ist sowohl ernährungsphysiologisch unsinnig als auch schade, da es eine vertane Chance für eine kleine Erholung zwischendurch ist. Wer es dagegen schafft, seine Mahlzeiten überlegt anzugehen, mit Freude zuzubereiten und bewusst zu genießen, der baut ganz automatisch kleine Auszeiten in seinen Alltag ein und profitiert gleich dreifach: von der Vorfreude, der Ablenkung und einem schönen Geschmackserlebnis.
Ganz wichtig – gerade wenn die Vitalität gestärkt werden soll – ist eine ausgewogene Ernährung. Genießen wir die Vielfalt! Obst, Gemüse, Fisch, Milchprodukte und in Maßen Fleisch variieren und kombinieren, ausreichend trinken, am besten Wasser und ungesüßten Tee. Die Abwechslung auf dem Teller vertreibt aber nicht nur die Langeweile und dient dem Genuss, sie hat auch eine weitere Funktion. Wer sich variantenreich und ausgewogen ernährt, stellt sicher, dass seinem Körper all die unterschiedlichen Mikronährstoffe zugeführt werden, die er unter anderem für ein einwandfreies Funktionieren des Nervensystems und des Energiestoffwechsels benötigt. Doch nicht immer lassen sich die Ratschläge auch beherzigen. Gerade in anspruchsvollen Zeiten kann es daher sinnvoll sein, die Ernährung durch eine ausgewogene Mikronährstoffkombination zu ergänzen. Der Körper erhält so die Unterstützung, die er braucht, um den Alltagsbelastungen besser standhalten zu können.

mehr zu Ernährung bei Müdigkeit & Erschöpfung

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Unsere Tipps auf einen Blick

Erschöpfung erkennen und eingestehen

Auch wenn es sich banal anhört, ist das der erste Schritt. Der Körper sendet natürliche Signale, und das ist auch gut so. Anstatt sich also weiter dagegen zu wehren oder antreiben zu lassen, sollten wir akzeptieren, dass wir uns erschöpft und abgeschlagen fühlen.

Gesunder Egoismus

Werden wir (ein bisschen) egoistischer! Wann haben wir uns denn das letzte Mal einen ganzen Tag, einen Abend oder wenigstens ein paar Stunden ganz für uns allein gehabt?

Machen sie Pausen

Anspannung beherrschen die meisten von uns fast bis zur Perfektion, was wir eher üben müssen, ist die Entspannung. Dafür gibt es viele Wege.

An regelmäßige Bewegung denken

Wir wissen es ja längst: Wer sich regelmäßig bewegt, dem geht es einfach besser!

Auf ausgewogene Ernährung achten

Unsere Ernährung ist ein zentraler Baustein für das körperliche und seelische Wohlbefinden und unsere Gesundheit – und kein Thema, bei dem wir „Zeit sparen“ sollten.

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