Entwicklung des Kindes während einer Schwangerschaft
Werdende Mutter - Vorbereitungen aufs Kind

Entwicklung des Kindes

Vom Babywunsch zum Babyglück: Die Schwangerschaft ist für Dich eine ganz besondere, emotionale und aufregende Zeit. Verfolge den Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung des Babys in den einzelnen Schwangerschaftswochen (SSW) anhand beeindruckender Bilder.

Schwangerschaftswoche 2-3: Die Reise beginnt.

Entwicklung des Kindes: Die ersten Zellen entstehen. In der Mitte des Menstruationszyklus verschmelzen Samen und Eizelle. Die ersten Zellen des Babys entstehen. Das befruchtete Ei wandert zur Gebärmutter und nistet sich dort ein.

Wohlbefinden der Mutter: Gutes Bauchgefühl, von Anfang an. Noch merkst Du vielleicht gar nicht, dass Du schwanger bist. Spannungsgefühl in den Brüsten, veränderter Geruchssinn, ein Ziehen wie bei Periodenschmerzen oder eine leichte Einnistungsblutung können typische Hinweise geben, bevor die Regelblutung ausbleibt.

Schwangerschaftswoche 4–8: Turbulente Zeiten.

Entwicklung des Kindes: Das kleine Herz beginnt zu schlagen. Organe und Nervenbahnen entstehen, Gliedmaßen und Gesichtszüge deuten sich an. Die Wirbelsäule ist vollständig sichtbar. Das kleine Herz beginnt Ende der 8. Woche zu schlagen. Das Neuralrohr schließt sich zwischen dem 22. und dem 25. Tag.

Wohlbefinden der Mutter: Hormon-Alarm. Dein Gefühlsleben gleicht einem brodelnden Vulkan? Du pendelst zwischen Heißhunger und Übelkeit und bist ständig müde? Schuld daran ist das Schwangerschaftshormon hCG (humanes Choriongonadotropin), das momentan in großen Mengen durch Deinen Körper rauscht. Auf geht’s zum ersten Arztbesuch.

Schwangerschaftswoche 9–12: Im Wandel.

Entwicklung des Kindes: Mensch im Miniaturformat. Zum Ende des ersten Trimenons sind die Blutgefäße und alle Organe vollständig angelegt. Aus einem kleinen Zellhaufen ist ein Mensch im Miniaturformat geworden. Der Embryo hat sich zum Föten entwickelt. Puhhh, das erste und so sensible Drittel der Schwangerschaft wäre geschafft.

Wohlbefinden der Mutter: Liebe geht durch den Magen. Deine Hormone sind weiterhin fleißig am Werk. Unangenehme Nebenwirkungen sind u. a. Verstopfung, Sodbrennen, empfindliches Zahnfleisch, Spannen in den Brüsten. Du fühlst Dich weit weg von „sexy“. Weil sich die Blutmenge erhöht hat, muss Dein Herz kräftiger pumpen.

Schwangerschaftswoche 13–16: Zärtliche Fußtritte.

Entwicklung des Kindes: Bewegungen werden kräftiger. Die Knochenbildung beginnt mit der Einlagerung von Kalk in dem noch knorpeligen Skelett. Dein Baby schließt jetzt die Augenlider und öffnet sie erst in 3 Monaten wieder. Noch sind die Bewegungen so zart, dass Du sie nicht spürst.

Wohlbefinden der Mutter: Freudige Nachrichten. Die Übelkeit der vergangenen Wochen lässt allmählich nach. Auch wenn Du noch nicht klar erkennbar „schwanger“ aussiehst – die Hosen werden langsam eng. Hormone lassen Deine Venen weiter werden, was sich z. B. durch schwere Beine bemerkbar macht. Die sensible Phase der Schwangerschaft ist überstanden: Zeit, das anstehende Glück mit Freunden und Familie zu teilen und Deinen Arbeitgeber zu informieren.

Schwangerschaftswoche 17–20: Junge oder Mädchen?

Entwicklung des Kindes: Jetzt ist es klar. Dein Baby nimmt nun Geräusche von außen wahr. Es trainiert seine Saugreflexe (Daumenlutschen) und kann die Nabelschnur greifen. Die Haut trägt einen zarten Flaum, das sog. Lanugohaar. Im Ultraschall lässt sich jetzt das Geschlecht erkennen.

Wohlbefinden der Mutter: Kraft schöpfen. Und schon ist die Hälfte der Schwangerschaft vorbei! Jetzt spürst Du die Bewegungen Deines Kindes. Die Gewichtszunahme schreitet kräftig voran – pro Woche etwa 1/2 kg.

Schwangerschaftswoche 21–24: Jetzt geht’s rund.

Entwicklung des Kindes: Hallo, hier tobe ich. Noch ist ausreichend Platz in der Gebärmutter. Das nutzt Dein Baby und schlägt unaufhörlich Purzelbäume. Um das später auch „an Land“ tun zu können, muss Dein Kind allerdings noch etwas Babyspeck ansetzen: Da das Unterfettgewebe noch nicht ausgebildet ist, wirkt die Haut runzlig.

Wohlbefinden der Mutter: Ich bin gespannt auf Dich. Dein Baby ist jetzt so groß und kräftig, dass Du seine Bewegungen deutlich spüren kannst, wenn Du (oder der werdende Papa) die Hand auf den Babybauch legen. Je nach Veranlagung können erste Schwangerschaftsstreifen und Wassereinlagerungen in Beinen und Armen auftreten. In manchen Geburtskliniken werden Anmeldelisten geführt. Du solltest daher nun überlegen, wo Du Dein Kind zur Welt bringen möchtest.

Schwangerschaftswoche 25–28: Quicklebendig.

Entwicklung des Kindes: Da macht jemand große Augen. Das Gehirn Deines Babys entwickelt sich rasant weiter. Seine Augen können nun Lichtimpulse wahrnehmen. Das Baby öffnet und schließt die Augen und hat regelmäßige Schlaf- und Wachzeiten.

Wohlbefinden der Mutter: Bewegte Nächte. Möglicherweise macht Dir nun vermehrt Kurzatmigkeit und Sodbrennen zu schaffen. Dies liegt daran, dass die wachsende Gebärmutter die anderen Organe verdrängt und nach oben schiebt. Auch die nächtlichen Bewegungen Deines Babys könnten Dich vom Schlafen abhalten. Schon zu einem Geburtsvorbereitungskurs angemeldet?

Schwangerschaftswoche 29–32: Langsam wird’s ernst.

Entwicklung des Kindes: Die letzte Etappe. Dein Baby ist noch recht schlank, legt jetzt aber pro Woche 200 g zu, vor allem durch die Einlagerung von Unterhautfett. Jetzt sind alle fünf Sinne vollständig entwickelt, d. h., das Baby kann nun sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen.

Wohlbefinden der Mutter: Schwere Fracht. Mittlerweile hat Dein Bauch einen beachtlichen Umfang erreicht. Durch den immer größer werdenden Bauch kannst Du immer schlechter schlafen, sitzen, liegen und stehen. Möglicherweise musst Du auch häufig zur Toilette, denn das Baby drückt auf Blase und Beckenboden.

Schwangerschaftswoche 33–36: Ruhe vor dem Sturm.

Entwicklung des Kindes: Es wird eng. Dein Baby ist nun mit Lutschen, Schlucken und Verdauen beschäftigt. Über die Plazenta nimmt es Antikörper aus Deinem Blutkreislauf auf.

Wohlbefinden der Mutter: Runder Babybauch. Langsam wird jede Bewegung mühsam für Dich – so groß ist Dein Babybauch inzwischen. Womöglich leidest Du unter Rückenschmerzen. Auch Schlafstörungen kommen häufig vor. Dein Babybauch rutscht nach unten – jetzt geht es auf die Zielgerade zu! Schon die Kliniktasche gepackt? Das Baby lässt nicht mehr lange auf sich warten!

Schwangerschaftswoche 37–40: Der große Tag.

Entwicklung des Kindes: Jetzt kommst Du. Dein Baby senkt sich nun tiefer ins Becken – „kleine Helden” gehen kopfüber in Startposition. Die Geburt findet in der Regel zwischen der 38. und der 42. Schwangerschaftswoche statt. Das Geburtsgewicht liegt meist zwischen 2.800 g und 4.200 g.

Wohlbefinden der Mutter: Es geht los. Hast Du die Taxi-Nummer parat? Es kann jederzeit losgehen. Senkwehen zeigen, dass sich das Baby tiefer ins Becken senkt und die Gebärmutter für die Geburt „übt“. Wenn es dann so weit ist, wirst Du von Glückshormonen überschwemmt. Man sagt, dass viele Babys anfänglich dem Vater ähnlich sehen und blaue Augen haben.

schwangerschaftsübelkeit-frau-übergibt-sich-headerbild

Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit

Die Freude ist groß, wenn es endlich geklappt hat mit dem schwanger werden. Manchmal allerdings mischt sich unter all die Glückseligkeit auch ein ganz übles Gefühl und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Schwangerschaftsübelkeit. Fast drei Viertel der werdenden Mamas sind davon betroffen. Das ist unangenehm, in der Regel aber völlig unbedenklich und vor allem legt sie sich meist wieder. Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, wie Du die üble Zeit überstehst.
Mehr
frau-schwanger-sitzend-stephi-wolff-interview-headerbild

Wunderschön schwanger mit Baby Nr. 2 - Gastinterview mit Stephi Wolff

Stephi Wolff und ihr Mann haben starke Nerven: Ihre Tochter ist noch nicht mal zwei Jahre alt, da kommt im Oktober schon der kleine Bruder. So haben es sich die beiden für ihre kleine Familie immer gewünscht. Ganz einfach war das nicht. Doch die Bloggerin weiß: Wer auf seinen Körper hört, trifft die richtigen Entscheidungen und hilft auch mal nach. 
Mehr
kinderwunsch-paar-headerbild

Erzähl uns deine Kinderwunsch Geschichte – Unser Weg zum Wunschbaby

Wir haben mit Paaren gesprochen, die auf dem Weg zum Wunschkind die eine oder andere Hürde überspringen mussten. Warum? Weil wir anderen Paaren mit Kinderwunsch in ähnlichen Situationen Mut machen wollen, an ihren Traum zu glauben. Heute erzählt uns Hanna (34) aus Hamburg die Geschichte über ihren Weg zum Wunschbaby.
Mehr
Zum Produkt
Heißhunger-attacken. Hose zu eng. Nächte zu kurz. Ganz egal.
Magazin

Das Baby kommt – so macht Ihr Euer Zuhause kindersicher

Zum Artikel