Gelenkfunktionen und Aufbau

Unsere Gelenke - Bewegende Wunderwerke

Laufen, springen, tanzen - ohne Gelenke würde sich bei uns nicht viel bewegen. Unsere Muskeln wären unnütz, wir wären steif wie ein Brett. Die Gelenke sind die beweglichen Verbindungen zwischen zwei Knochen und geben dem Bewegungsapparat Halt. Ohne diese Stabilität wäre eine Kraftübertragung nicht möglich. Gelenke dämpfen plötzliche harte Bewegungen ab und bewahren somit die Knochen vor Schäden. Sie halten eine enorme Belastung aus. Das wissen wir erst zu schätzen, wenn es einmal nicht mehr reibungslos läuft. Besonders wichtig für die dämpfende Eigenschaft der Gelenke sind die Gelenkflüssigkeit und der Gelenkknorpel.
Tanzendes Paar
Ob große Gelenke, wie Knie- oder Hüftgelenke, oder kleine wie die an Fingern oder Wirbeln – ihr Grundaufbau ist prinzipiell gleich. Damit die Knochenenden, die in einem Gelenk verbunden sind, bei Belastung nicht aufeinander reiben, schützt sie eine dünne Schicht aus Knorpel. Das Knorpelgewebe enthält neben den Knorpelzellen die Knorpelmatrix (Grundsubstanz). Die glatte, schützende Knorpelschicht ist eng mit den Knochenenden verbunden und wirkt dank ihrer wasserspeichernden Eigenschaften wie ein elastischer Puffer oder Stoßdämpfer und schützt die Knochen vor zu hoher Druckbelastung. Umgeben wird das Gelenk von einer Kapsel aus straffem Bindegewebe. Im Knorpel finden sich verschiedene Bausteine wie Glucosamin, Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure und Kollagen. Sind zu wenige dieser Bestandteile vorhanden, geht das auf Kosten der Elastizität.
Gelenkaufbau
Aber wie gelangen die wichtigen Nährstoffe nun in den Knorpel? Da dieser nicht an den Blutkreislauf angeschlossen ist, wird er über die Gelenkflüssigkeit versorgt, die sich im Gelenkspalt zwischen den beiden Gelenkflächen befindet. Dies geschieht, indem der Knorpel bei Belastung wie ein Schwamm ausgepresst wird. Bei Entlastung wird wiederum nährstoffreiche Gelenkflüssigkeit in den Knorpel aufgenommen. Durch diesen „Pumpmechanismus“ werden alle notwendigen Stoffe an die Stellen befördert, an denen sie gebraucht werden. Gleichzeitig werden Abbauprodukte aus dem Knorpel entfernt.
Schwamm
Ein regelmäßiger Wechsel von Be- und Entlastung sowie eine ausreichende Zufuhr von gelenkaktiven Nährstoffen fördern damit die Gesunderhaltung des Knorpels. Ohne Bewegung würde er schlichtweg „verhungern“. Nur: Wir merken zunächst nichts davon. Und: Geht der Knorpel, kommt der Schmerz.
Wanderer ruht sich aus

Sind unsere Gelenke gesund, haben sie eine intakte Knorpelschicht und eine puffernde zähflüssige Gelenkflüssigkeit. Beide Komponenten sorgen für optimale Bewegungsabläufe an den Gelenken. Allerdings ist der Knorpel für die Versorgung mit Nährstoffen von der Gelenkflüssigkeit abhängig. Da der Knorpel nicht vom Körper erneuert werden kann, ist es wichtig, ihn rechtzeitig durch den „Dreiklang“ aus Bewegung, Ernährung und dem Gelenk-Aktiv-Komplex zu unterstützen.

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