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Gedächtnis - Mutter zeigt Kind ein Babyfoto

Gedächtnis – Gedächtnismodelle & Gedächtnisfunktion

Wer bezweifelt heute noch ernsthaft, dass Sport gut für die Gesundheit ist? Wer seinen Körper regelmäßig fordert, lebt gesünder, länger und fühlt sich wohler. Warum denken wir aber heute trotz des hohen Leistungsdrucks in Schule, Studium und Beruf noch immer so selten an die Fitness unseres Gehirns? Die moderne Forschung bietet wirksame Methoden, unser komplexes Organ fit zu halten. Mit lang anhaltendem Effekt. Es ist Zeit, unserem Gedächtnis endlich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die es verdient. Abwechslungsreiche Aufgaben, Übungen, Spiele und Rätsel bringen die grauen Zellen nicht nur in Schwung. Sie machen auch noch jede Menge Spaß.

 

Wie funktioniert unser Gedächtnis?

Wir wissen heute, dass es mehr als nur ein Gedächtnis gibt. Die moderne Hirnforschung bietet Antworten für alle, die mehr darüber erfahren wollen.

Kurz oder Lang - Die Gedächtnismodelle

Was ist Deine älteste Erinnerung? Vielleicht als Du Dein Dreirad zum Geburtstag bekommen hast, oder Dein erster Tag im Kindergarten. Aber wo sind all die anderen Jahre, Monate, Tage, Stunden, Minuten und Sekunden? Was macht unser Gehirn eigentlich die ganze Zeit? Wie funktioniert unser Gedächtnis? Den größten Teil der Informationen, die unsere Sinnesorgane liefern, nehmen wir überhaupt nicht bewusst wahr. Denn das sogenannte sensorische Gedächtnis siebt in Ultrakurzzeit aus, was für das große Ganze als unwichtig betrachtet wird. Was es nicht löscht, lagern wir grob gesagt in drei Speichern:

  • dem Kurzzeitgedächtnis,
  • dem Arbeitsgedächtnis,
  • und dem Langzeitgedächtnis.

Wie wir Informationen verarbeiten

Was das sensorische Gedächtnis behält, wandert ins Kurzzeitgedächtnis, wo etwa sieben Informations-Häppchen für wenige Sekunden Platz finden. Sie werden hier auf ihre Bedeutung untersucht. Was diese Auswahl überstanden hat, landet im Arbeitsgedächtnis und wird hier darauf vorbereitet, im Langzeitgedächtnis abgespeichert zu werden. Dort werden Erinnerungen auch mit Gefühlen verbunden und können Minuten bis Monate hier gespeichert bleiben. Wiederholung und Übung graben sie zuletzt ins Langzeitgedächtnis ein, wo sie vielleicht ein Leben lang erhalten bleiben. Wie zum Beispiel das Gesicht Deiner Mutter oder Deine erste Liebe.