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Lerntipps - Gut gelaunter Student mit Kopfhörer
Lerntipps - grübelnde Studentin, Gespräch mit Dozent

Die besten Lerntipps und Lerntricks

Jeder Mensch ist vor Prüfungen nervös und aufgeregt. Das ist auch gut so, denn ein gewisser Stresslevel steigert die Leistung des Gehirns. Zu viel ist aber nicht gut, deswegen haben wir im Folgenden ein paar Tipps zusammengefasst.

Lebe gesund.

Richtig lernen will gelernt sein. Ausgewogene Ernährung fördert Deine Gehirnleistung. Eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Alkohol oder andere Rauschmittel sind ebenso wichtig wie ein ungestörter und ausreichender Nachtschlaf. Das gilt insbesondere für die letzten Tage vor der Prüfung.

Bewegung macht das Lernen leichter.

Für mentale Fitness sollten wir auch unseren Körper benutzen. Denn Sport hebt die Laune und kann damit auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern.

Lieber zu früh als zu spät anfangen.

Klar ist das Hier und Jetzt wichtiger als die Aufgaben von morgen. Doch ohne Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin brauchen wir immer einen neuen Antrieb, um etwas zu leisten. Das reicht vielleicht für die nächste Klausur oder Prüfung. Wer nur unter Zwang arbeitet, wird auf lange Sicht weniger Erfolg haben.

Darüber reden.

Mimik, Stimme, Gesten - im Kontakt mit anderen Menschen erleben wir Gefühle, die dem Gehirn beim Priorisieren helfen. So erkennt es leichter, was wichtig ist und gespeichert werden sollte. Chatten ist weitaus weniger effektiv.

Mal wieder einen Stift in die Hand nehmen.

Was wir aufschreiben, beschäftigt das Gehirn intensiver. Allerdings steigert nur unsere Handschrift die Gehirnleistung und fördert die mentale Fitness. Informationen abzutippen ist deutlich weniger effektiv. Was wir auf der Festplatte haben, hat unser Kopf also lange noch nicht verarbeitet.

Im Plan dank Zeitplan.

Motivation ist wichtig. Allzu ehrgeizige Ziele aber können das Gehirn überfordern. Besser lernen bedeutet, sinnvolle und konkrete Lernziele in einem Zeitplan zusammenzufassen. Je präziser der Plan, desto leichter ist er einzuhalten und zu überprüfen. Ideal für die Gehirnleistung ist ein dreistufiger Plan aus kurz-, mittel- und langfristigen Zielen.

Vor dem Einschlafen lernt das Hirn besonders gern.

Was langfristig hängen bleiben soll, muss in den Hippocampus. Und das geschieht, wenn wir schlafen. In der REM-Phase speichert das Gehirn die wichtigen Informationen. Im Gedächtnis landet, was mit Emotionen verknüpft ist. Also einfach nach dem Lernen hinlegen. Dann passiert nichts mehr, was das Gehirn als wichtiger einstufen könnte.