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Auch belastendes Training schützt die Gelenke

Sport ist gesund – auch für die Gelenke. Das gilt einer neuen Untersuchung zufolge selbst für “gelenkbelastende” Sportarten wie Tennis oder Skifahren. Auch Patienten mit einem hohen Risiko für Arthrose profitieren von regelmäßigem Training.

Gute Nachrichten für alle, die trotz Risikofaktoren wie Übergewicht oder einer erblichen Vorbelastung Spaß an actionreichen Sportarten haben: Auch regelmäßige und anstrengende Trainingseinheiten erhöhen das Risiko für Gelenkverschleiß nicht. Selbst bei Sportarten, die als besonders belastend für die Gelenke gelten, etwa Tennis oder Tanzen, ist regelmäßiges Training in jedem Fall besser als zu wenig Bewegung.

Tennis-Training für die Gelenkgesundheit?

Forscher aus Chicago beobachteten dazu knapp 1.200 Teilnehmer die zu Beginn der Studie ohne Arthrose-Symptome waren. Einige der durchschnittlich knapp 60 Jahre alten Patienten war normalgewichtig, ein anderer Teil hatte Übergewicht - und galt damit als “Risikopatient”. Innerhalb von 10 Jahren wurde die Gesundheit der Kniegelenke der Studienteilnehmer überwacht. Das Risiko, eine Arthrose zu entwickeln sank bei regelmäßiger sportlicher Betätigung um ein Viertel bei leistungsorientiertem, anstrengendem Training, bei moderater Bewegung sogar um gut 30 Prozent.

Angepasste Bewegung bei geschädigten Gelenken

Die Ergebnisse decken sich mit denen aus anderen Untersuchungen: Sport kann dabei helfen, Gelenkverschleiß zu vermeiden oder wenigstens zu verzögern. Das gilt auch für vermeintlich “gelenkbelastende” Sportarten. Wer bereits Arthrose hat, sollte mit seinem Arzt über ein angepasstes Training sprechen. Generelle Schonung schadet dagegen eher, als dass sie nutzt.

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