Das Baby kommt - 6 Anzeichen für die beginnende Geburt

10 Monate hat Dein Körper Deinem Baby ein warmes und sicheres Zuhause gegeben. Nun kannst Du es kaum noch erwarten, Dein Baby nicht nur zu spüren, sondern endlich in den Armen zu halten. Gleichzeitig wachsen die Unruhe und Nervosität vor der Geburt. „Woran erkenne ich echte Wehen?“, „Woher weiß ich, dass es wirklich losgeht?“, „Was wenn ich zu spät ins Krankenhaus fahre?“ – diese und ähnliche Fragen stellen sich alle Erstmamis im Laufe ihrer Schwangerschaft. Und weil über 90 Prozent aller Babys nicht zum errechneten Termin geboren werden, ist es hilfreich, ein paar Anzeichen zu kennen, die auf die bevorstehende Geburt hindeuten.

Ziehen im Rücken


Bereits einige Wochen vor der Geburt begeben sich die meisten Babys in Startposition. Sie drehen sich mit dem Kopf nach unten und sinken tief ins Becken, die sogenannte „vordere Hinterhauptlage“. Eigentlich schön, denn durch den „abgesunkenen Bauch“ bekommst Du endlich wieder mehr Luft und weißt, Dein Baby ist bereit. Die tiefe Lage Deines Babys kann Deinem Rücken allerdings ganz schön zu schaffen machen. Du spürst ein Ziehen und Drücken im Rücken, das mit nahender Geburt immer stärker wird. 

Innere Unruhe


Bei vielen Frauen macht sich kurz vor der Geburt eine innere Unruhe breit. Obwohl sie erschöpft sind, können sie nicht mehr richtig schlafen und das Gedankenkarusell dreht sich ohne Pause. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass sich Körper und Seele auf die bevorstehende Geburt vorbereiten. Du fährst nicht mehr ganz runter, sondern bist in einer Art achtsamen Warteposition.

Dein Baby wird ruhiger 


Ganz im Gegenteil zu Deiner eigenen Unruhe merkst Du nun, dass Dein Baby allmählich ruhiger wird. Der Grund hierfür ist recht simpel. Es wird eng in Babys Behausung. Gerade in den letzten Tagen vor der Geburt legt Dein Baby nochmal ordentlich an Gewicht zu und es wird einfach zu eng im Bauch, um sich viel zu bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass sich Dein Baby gar nicht mehr bewegt. Die Bewegungen sind nur nicht mehr so ausladend.  

Das Wehen-Vorwarnsystem – der Schleimpfropf löst sich


Einen oder auch mehrere Tage vor der Geburt löst sich bei vielen Frauen der Schleimpfropf. Bisher hatte dieser die Aufgabe, die Gebärmutter vor dem Eindringen von Keimen zu schützen. Löst er sich, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass die Wehen bald einsetzen werden. Du bist zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche und findest durchsichtigen bis bräunlichen zähen Schleim in Deinem Slip? Dann hast Du, wie Hebammen es nennen, wahrscheinlich „gezeichnet“ und der Schleimpfropf hat sich gelöst. 


Die Fruchtblase platzt 


Nun gibt es kein Zurück mehr, denn mit dem Blasensprung beginnt die eigentliche Geburt. Bei den meisten Frauen „platzt“ die Fruchtblase, wenn sie bereits deutlich spürbare Wehen hat. Es gibt aber auch Frauen, bei denen der Blasensprung die Geburt einleitet. Und auch nicht alle Frauen verlieren schwallartig ihr Fruchtwasser. Es kann auch ein leichtes Tröpfeln sein. Du bist Dir unsicher, ob Deine Fruchtblase wirklich geplatzt ist? Versuch mal, ob Du das Tröpfeln mit Deinem Schließmuskel anhalten kannst. Nein? Dann ist es wohl tatsächlich die Fruchtblase! Nun kann es ca. noch einen halben bis ganzen Tag dauern, bis bei Dir die Eröffnungswehen einsetzten. Als Faustregel gilt, ist die Fruchtblase gesprungen kann es noch bis zu 24 Stunden dauern, bis Dein Baby auf der Welt ist. 

Eröffnungswehen


Endgültig und unumkehrbar los geht es, wenn die sogenannten Eröffnungswehen einsetzen. Sie kommen regelmäßig und die Abstände werden im Verlauf der Geburt immer kürzer. Anfangs können sie sich wie stärkere Regelschmerzen anfühlen. Vielleicht spürst Du auch ein schmerzhaftes Ziehen im Rücken. Mit der Zeit werden die Wehen stärker und schmerzhafter. Spätestens, wenn sie etwa alle 5 Minuten kommen, und richtig wehtun, solltest Du Dich auf den Weg ins Krankenhaus machen. 

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