Die Natur im Herbst – Entdecke die Wunderwelt

Der Herbst ist dunkel, grau und trostlos? Quatsch! Sobald die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, verwandelt sich die Natur in eine Wunderwelt, in der es eine Menge zu entdecken und erleben gibt. Also, raus aus der warmen Wohnung und ab in den herrlich kühlen Wald oder Park. Wir haben da ein paar gute Ideen.

Graue, dunkle Nachmittage, Nieselregen und trübe Stimmung: Der Herbst hat ein schlechtes Image. Völlig zu Unrecht finden wir. Denn wann sonst strahlen die Blätter der Bäume und Sträucher in so satten und warmen Farben, durftet das Laub so lebendig, versprühen die Sonnenstrahlen diese wohlige Fröhlichkeit? Die Natur ist stets im Wandel und gerade im Herbst eine echte Wunderwelt. Also, rein in die warme Jacke und die Gummistiefel, Mütze auf, Beutel und Proviant eingepackt und raus in die Natur. Da gibt es jetzt eine Menge zu erleben – auch schon für Deine Kleinsten. Und damit vertreibst Du nicht nur die Langweile, Du tust Dir und Deiner Familie auch Gutes für Körper und Geist. Doch dazu später. Für Deine Aktivitäten draußen, die jetzt zu Corona-Zeiten ohnehin eine gute Idee sind, haben wir ein paar Ideen zusammengestellt:   

Im Laubregen tanzen

Erinnerst Du Dich noch, dass Du als Kind in Laubhaufen gesprungen bist, die Blätter auf dem Weg immer wieder mit den Füßen aufgewühlt hast? Herrlich. Wahrscheinlich brauchst Du das Deinem Kleinkind gar nicht zu zeigen. Es kommt von ganz allein drauf. Werft gemeinsam Blätter in die Luft und lasst Euch davon berieseln. Ganz nebenbei kannst Du Deinen Schatz auf die unterschiedlichen Formen aufmerksam machen und sie den Bäumen oder auch Früchten wie Kastanien oder Eicheln zuordnen.

Sammellust und Bastelfreude

Mit Bucheckern, Kastanien und Blättern lässt sich nicht nur toll in Wald und Park spielen, sie sind auch ideale Bastelutensilien. Schon mit den Kleinsten kannst Du sie im Wald sammeln, anschließend zwischen Bücherseiten pressen und später tolle Klebebilder erstellen. Die Kastanienmännchen sind ein Klassiker. Zwar ist es gar nicht so einfach, die Zahnstocher oder Schaschlik-Stäbchen in die Kastanien zu bekommen, aber ein klein wenig Hilfestellung ist hier erlaubt.

Wildpark und Försterführung

In vielen städtischen Wäldern gibt es Wildgehege mit Damwild und Wildschweinen. Oft freuen sich die Tiere über eine Extra-Ladung Kastanien. Informiere Dich bei dem zuständigen Förster, was erlaubt ist. Einige bieten auch ganz offiziell Wildtierfütterungen oder Wanderungen an. Inzwischen werfen Wildschweine fast das ganze Jahr über. Und was gibt’s Niedlicheres als eine Wildschweinsau mit ihren Frischlingen zu beobachten? Und wer es nicht ganz so wild mag: ein Streichelzoo mit Häschen, Schafen und Ziegen hat im Herbst auch einiges zu bieten.

Drachen steigen lassen

Mit dem Herbst kommen auch die Stürme. Ideal, damit der Drachen fröhlich durch die Lüfte tanzen kann. Das geht auf freien Flächen in Parks, an Flüssen und Seen oder auf abgeernteten Getreidefeldern. Bastelanleitungen gibt’s im Internet. Vielleicht hast Du ja auch noch vom letzten Nordsee-Urlaub einen im Keller. Toll sind die mit langen Flatterbändern oder vielen bunten Farben. Da staunen schon die Jüngsten.

Durchatmen für Körper und Geist

Dein Baby ist gerade erst zur Welt gekommen und liegt vor allem noch friedlich im Kinderwagen oder schmiegt sich im Tragetuch an Deine Brust? Auch gut. Schnappe Dir eine Freundin, Deinen Partner, Deine Mutter oder genieß ganz einfach allein die Natur, die jetzt ihr buntes Gesicht zeigt. Die Japaner wissen es längst: Dort ist Waldbaden, bei ihnen heißt es Shinrin-Yoku, bereits ein anerkanntes Heilverfahren. Du musst es aber gar nicht so wissenschaftlich angehen, denn auch ein entspannter Spaziergang ist eine Wohltat für Dich und Deinen Körper.

 

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