Drei Make-up-Techniken für mehr Beauty

Wischen oder tupfen?

Strahlender Teint wie ein Hollywood-Star? Schminken wie ein Profi? Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Denn es kommt einfach nur auf die Technik an. Wir stellen die drei besten Utensilien und Tipps für das Auftragen von Make-up vor und erklären, wie sie funktionieren.

1. Blendende Schönheit mit dem Beauty-Blender

Beauty-Liebhaber und Make-up-Artists schwören auf eins: Blender! Die Schwämmchen sorgen für einen ebenmäßigen, natürlichen Teint und schonen zugleich den Geldbeutel, weil man das Make-up sparsam auf die Gesichtshaut auftragen kann. Deswegen findet Ihr sie mittlerweile in jeder Drogerie und in ganz verschiedenen Farben und Formen. 

Mit dem Blender könnt Ihr vor allem eine Technik sehr gut anwenden: Tupfen. Egal ob Concealer, cremiges Blush oder flüssiger Highlighter – das praktische Utensil arbeitet jedes Produkt punktuell in die Haut ein. Am besten Ihr packt etwas Make-up zunächst auf die Handoberfläche und reibt es von da aus in den Blender, bevor Ihr es auftragt. Außerdem gelingt Euch das Finish im Handumdrehen, indem Ihr die spitze Seite des Schwämmchens zum Verblenden nehmt. So könnt Ihr Euer Gesicht perfekt in Szene setzen.

2. Allzeit bewährt: der Make-up-Pinsel

Bei der Foundation heißt es hingegen: an die Pinsel, fertig und wischen! Großflächig arbeitet man nämlich immer noch am besten mit diesem bewährten Helferlein, wobei es auch hier unterschiedliche Formen für verschiedene Einsatzzwecke gibt. Für die Grundierung empfehlen wir vor allem einen abgeschrägten, dichten Make-up-Pinsel. Durch ihn könnt Ihr bspw. auch die Nase-Mund-Partie mühe- und makellos grundieren. Unser Tipp für ein besonders ebenmäßiges Ergebnis: Das Make-up stets nach außen hin verstreichen. 

Währenddessen eignen sich kleinere Pinsel besonders gut, um Unreinheiten oder Augenringe zu kaschieren. Hierzu könnt Ihr eine Mischung aus Tupf-und-Streich-Technik anwenden, damit der Look natürlich bleibt.

3. Verstreichen mit den Fingern

Wenn kein Beauty-Blender oder Pinsel zur Hand ist oder es einfach besonders schnell gehen muss, reichen auch die (vorher gut gewaschenen) Finger. Insbesondere Beauty Balms und getönte Tages-Cremes haben eine leichte Textur und lassen sich daher sehr gut mit den Händen auftragen. Vorzugsweise solltet Ihr sanft klopfend vorgehen und abschließend über das gesamte Gesicht wischen, damit alles gut eingearbeitet ist und das Finish am natürlichsten aussieht. Der Pluspunkt bei dieser Technik: Durch die Wärme verschmelzen die Pigmente mit der Haut, was den Teint samtiger macht. Aber auch andere Kosmetik-Produkte wie Creme-Blush oder Flüssig-Bronzer könnt Ihr mit „Fingerspitzengefühl“ auftragen. Auch hier lautet das Motto: erst klopfen, dann wischen und verblenden.

Egal, für welche Technik Ihr Euch letztlich entscheidet oder ob Ihr Misch-Kombinationen anwendet, zu guter Letzt noch ein wichtiger Rat: Damit Eure Schönheit auch von Dauer ist und sich keine unliebsamen Bakterien in die Haut setzen, achtet stets auf die entsprechende Reinigung und Pflege Eurer Kosmetik-Utensilien. Ob Blender oder Pinsel, spätestens alle 14 Tage sollten diese gründlich gereinigt werden. Und falls Ihr ganz klassisch mit den Fingern arbeitet, vorheriges Händewaschen nicht vergessen. Denn Handhygiene ist auch hier das A und O!
 

Ähnliche Artikel