Die besten Tipps gegen den Winterblues - Das kann dir helfen!

Wie wir Dunkelheit und Trägheit im Winter trotzen

Schmuddelwetter, Kälte und Dunkelheit sind an der Tagesordnung, der Akku ist gefühlt ständig leer und die Laune war auch mal besser – herzlich willkommen im Winter. Viele von uns haben, bedingt durch die trüben Witterungsbedingungen, in der dunklen Jahreszeit häufig mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu kämpfen. Wir sagen daher der dunklen Jahreszeit den Kampf an und verraten Euch, wie Ihr einem drohenden Winterblues die Stirn bieten könnt.

Jeder Zweite kann dem Winter nichts abgewinnen

Viele Deutsche sind vom Winter genervt und möchten Mützen, Schals und dicke Jacken lieber heute als morgen im Keller verbannen. Im Jahr 2015 gab in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" jeder Zweite Deutsche (53,1 %) an, er könne der kalten und dunklen Jahreszeit überhaupt nichts abgewinnen und freue sich sehnlichst auf den Frühling.

Zudem fühlen sich zwei von fünf Befragten (39,3 %) im Winter oft matt und antriebslos und jeder Fünfte (20,1 %) würde sich am liebsten zurückziehen und das Winterwetter verschlafen. Fast ebenso viele (17,4 Prozent) sind öfter gereizt und nervös als in anderen Jahreszeiten.

Das fehlende Licht schlägt uns aufs Gemüt

Fakt ist: Was vielen von uns in den Wintermonaten zusetzt, ist die Dunkelheit. Denn Licht ist ein wichtiger Zeitgeber, der unseren Schlaf-wach-Rhythmus und unseren Hormonhaushalt beeinflusst. Gleichermaßen schüttet unser Körper durch die langen Winternächte eine größere Menge des Schlafhormons Melatonin aus, das uns müde macht und die innere Uhr auf Schlaf umstellt.

Zudem kann uns das fehlende Licht in den Herbst- und Wintermonaten aufs Gemüt schlagen. Wir fühlen uns häufig erschöpft und die Stimmung wandert auch in den Keller. Anstatt sich also zuhause zu verkriechen und sich eine Dauerkarte für den Couchplatz zu reservieren, lautet die Devise: raus an die Luft! Denn das Tageslicht kann selbst an bedeckten Tagen helfen, dem Winterblues ein Schnippchen zu schlagen und unsere Konzentration wieder hochzufahren. Schon mit einem 30-minütigen Spaziergang im Freien können wir unsere Lebensgeister wieder zum Leben erwecken.

Kurbel den Kreislauf an und tanke das „Sonnenvitamin“

Allgemein gilt: Bewegung bringt unseren Kreislauf in Schwung und stärkt zudem unseren Bewegungsapparat, während bei Couchpotatoes der körpereigene Energieverbrauch langsam aber sicher runtergefahren wird. Darüber hinaus kann ein Aufenthalt an der frischen Luft zusätzlich dazu beitragen, einige der im Winter rar gesäten Sonnenstrahlen zu erhaschen. Diese sind wichtig für die Vitamin-D-Produktion, welches unser Körper vorwiegend über die Haut bildet.

Da in unseren Breitengraden die Sonne im „Winterhalbjahr“ aber meist zu schwach für eine körpereigene Produktion des Sonnenvitamins ist, solltest Du besonders in den dunklen Monaten auf eine ausgewogene Ernährung mit Vitamin-D-reichen Lebensmitteln setzen. So sollten beispielsweise Pilze, Eier und Fische wie Lachs, Hering oder die Makrele auf Deinem Speiseplan stehen, die allesamt mit Vitamin D auftrumpfen können.

Ob Winter oder Sommer – eine ausgewogene Ernährung ist Trumpf!

Bei den Fischen ist zudem hervorzuheben, dass sie ein Lieferant wichtiger Omega-3-Fettsäuren sind. Diese sind für den Aufbau unserer Nervenzellen und die Gehirnfunktion unentbehrlich. Aber auch zu einer normalen Herzfunktion und zur Erhaltung der Sehkraft tragen die „Omegas“ bei.

Ob nun im dunklen und kalten Winter oder in den sonnig warmen Sommermonaten – behaltet stets im Hinterkopf, dass eine ausgewogene und vollwertige Ernährung Trumpf ist. Sie ist ein wichtiger Baustein für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden und versorgt uns mit Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Wenn Du Dich daran immer wieder erinnerst, kann Dir ein möglicher Winterblues getrost den Buckel herunterrutschen.

 

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