Guter Stress, schlechter Stress: Wie kann ich unterscheiden?

Sagt man „ich bin im Stress“, weiß sofort jeder was gemeint ist: ausgelaugt sein, mit den Nerven am Ende, den Kopf verloren. Doch nicht immer bedeutet das fast schon gefürchtete Wort Stress etwas Negatives. Denn es gibt ihn in zwei Ausführungen: den guten, eher kurzfristigen Stress (Eustress) und den schlechten, eher langfristigen Stress (Disstress). Beide können ganz unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper und unser Befinden haben.

Guter Stress

Positive Aufregung, Vorfreude oder ein Adrenalinschub nach einem Erfolgserlebnis – Ereignisse die ohne äußerlichen Druck, Ängste oder Zwänge geschehen, geben ein gutes Gefühl, erfüllen mit Freude und bedeuten guten Stress. Er motiviert, steigert das Selbstwertgefühl und macht glücklich. Kurzfristiger Stress kann sich außerdem positiv auf das Immunsystem auswirken.

Schlechter Stress

Langanhaltender, negativer Stress, der aufs Gemüt schlägt und das Gefühl von Ausgebranntsein hinterlässt, schwächt den ganzen Organismus. Schuld daran ist u. a. das Stresshormon Cortisol: Es wird vermehrt in Akutsituationen ausgeschüttet, in der der Körper in Alarmbereitschaft ist. Reiht sich eine solche Belastungssituation ohne Atempause an die nächste, kann dies auf Dauer gesundheitsschädlich sein. Ein geschwächtes Immunsystem ist dann nur eine Begleiterscheinung von dauerhaftem Stress – er kann sich auf viele Aspekte im Körper auswirken:

- weniger und schlechter Schlaf begleitet von einem Gedankenkarussell
- zu wenig körperliche Bewegung, da man sich ohnehin schon abgeschlagen fühlt
- Man greift öfter zum entspannenden Gläschen Wein oder zur Zigarette.
- Eine ausgewogene Ernährung kommt oft zu kurz, Fastfood und Fertiggerichte stillen schnell den Hunger.

Unser Tipp: Gerade in stressigen Zeiten sollte man ausgewogen essen. Nutzen Sie Kochen als Entspannungsritual!

Über die Autorin

Angela Steere ist Geschäftsführerin von Yupik PR und beobachtet seit über 15 Jahren Themen und Trends der Healthcare-Branche.

Ähnliche Artikel

Beerensmoothie mit Minze

Detox: Den Körper entgiften, um neue Kraft zu gewinnen

Detox liegt voll im Trend – in Supermärkten, Cafés und Bars finden wir immer mehr Snacks, Säfte und Tees, die unseren Körper beim Entgiften unterstützen. Doch wirklich neu ist das Entgiften, oder auch „Entschlacken“ genannt, nicht. Vielmehr handelt es sich dabei um eine altbewährte gesundheitsfördernde Methode, deren Geschichte bis ins Altertum und zu den verschiedensten Kulturen der Welt zurückreicht.
Mehr
Frau vor sturmverhangenem Meer - gegen Herbstblues

Winterdepression Tipps - Gib dem Herbstblues keine Chance!

Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, Wärme und Sonnenlicht fehlen, stattdessen das Wetter kälter und nasser wird, dann steht der Herbst vor der Tür. Des einen Freud, des anderen Leid, denn mit Eintritt der dunklen Jahreszeit verfallen viele Menschen in ein Stimmungstief. Sie fühlen sich oft müde, antriebslos und erschöpft. Es droht der Herbstblues.
Mehr
Meditierendes Paar - Meditation für Achtsamkeit

Meditation – Tipps für deinen Weg zu mehr Achtsamkeit

Früher noch als „Hippie-Kram“ verschrien, zählt regelmäßiges Meditieren heute für viele Menschen zum festen Tagesprogramm. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der die beruflichen und/oder familiären Verpflichtungen unser Stress-Level rasch ansteigen lassen, kann Meditation dabei helfen, einen Weg hin zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Freude im Alltag zu finden.
Mehr