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Fünf häufige Fehler bei der Haarpflege

Schönes und glänzendes Haar – wer sehnt sich nicht danach? Schließlich gelten Haare als Zeichen von Attraktivität und Individualität. Oft zeigen sie, wer wir sind und wie wir uns fühlen. Sie spiegeln unser Inneres. Gleichzeitig setzen wir mit unserem Haar-Styling tagtäglich ein Statement und können uns, wenn wir es denn wollen, sogar im Handumdrehen neu erfinden. Einfach wunderbar vielseitig – theoretisch zumindest. Denn: Manchmal sind wir mit unseren Haaren einfach unzufrieden. Sie wirken strapaziert, spröde und glanzlos – ja sogar kraftlos.

Die Ursachen sind oft nicht leicht zu bestimmen und können ganz verschieden sein. Innere Faktoren sind in diesem Zusammenhang bspw. Stress, hormonelle Veränderungen oder fortschreitendes Alter. Sie alle beeinflussen die Struktur und das Wachstum des Haars. Jenseits davon können auch äußere Faktoren wie eine falsche Pflege zu kraftlosem Haar beitragen. Damit Ihr haargenau wisst, was Ihr lieber vermeiden solltet, stellen wir Euch hier fünf häufige Fehler bei der Haarpflege vor.

1. Fehler: Die Haare zu heiß waschen

Wenn Ihr die Schönheit Eurer Haare gezielt unterstützen möchtet, solltet Ihr bei der Haarwäsche lieber ein paar Grad runterschalten. Spült Ihr nämlich Shampoos, Spülungen und Co. stets zu heiß aus, kann das die natürliche Schutzschicht Eures Haars beeinträchtigen. Ihr solltet also hohe Temperaturen meiden, damit Eure Haare nicht spröde werden und trocken wirken. Am besten nutzt Ihr lauwarmes Wasser für die Haarwäsche.

2. Fehler: Zu viel des Guten beim Shampoo

Um die Haare gründlich zu reinigen, greifen viele von uns sehr großzügig zum Shampoo. Doch weniger ist manchmal mehr: Sowohl Eure Kopfhaut als auch Euer Haar werden es Euch danken, wenn Ihr weniger Shampoo nutzt. Denn bei übermäßigem Einsatz kommt es leicht zu einer Überpflege, was dazu führen kann, dass Eure Haare stärker zu Trockenheit neigen. Und fehlt es ihnen an Feuchtigkeit, wirken sie schnell stumpf und können außerdem anfälliger für Haarbruch und Spliss werden. Achtet zudem auch darauf, Euer Shampoo gründlich auszuspülen, um Rückstände zu vermeiden.

Unser Tipp: Ein weintraubengroßer Klecks reicht aus, um Eure Kopfhaut schonend zu massieren, den fettigen Haaransatz zu beseitigen und abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Schon diese kleine Menge vermag es, Eure Mähne bis in die Spitzen zu pflegen.

3.      Fehler: Haare mit dem Handtuch trockenreiben

Nach dem Duschen und Haarewaschen greifen wir intuitiv zum Handtuch – und das ist auch nachvollziehbar. Allerdings solltet Ihr Eure Haare nicht damit rubbeln, sondern stattdessen schonend vorgehen. Der Grund dafür: Im nassen Zustand ist die Struktur Eures Haars aufgeweicht. Somit sind Eure Haare deutlich empfindlicher. Schnelles Reiben mit dem Handtuch erzeugt unnötigen Stress fürs Haar und kann sogar Haarbruch fördern. Daher ist es besser, Eure Haare nach der Wäsche behutsam auszuwringen und ihnen durch sanften Druck die erste Nässe zu entziehen. Anschließend könnt Ihr sie dann mit dem Handtuch vom Haaransatz an abtupfen und Euch ganz „reibungslos“ bis zu den Spitzen vorarbeiten.

4.      Fehler: Kur, Maske & Co. direkt auf die Kopfhaut auftragen

Ihr möchtet Euren Haaren etwas Gutes tun und ihnen eine Portion Extra-Pflege geben? Dann bieten sich Conditioner, Haarkuren und Haarmasken an. Doch bei der Anwendung solltet Ihr darauf achten, diese Produkte nicht direkt auf die Kopfhaut aufzutragen. Wieso? Sie beschweren den Schopf und führen dazu, dass Eure Haare strähnig bzw. fettig aussehen können. Unsere Empfehlung: Nach der Haarwäsche solltet Ihr die Pflegeprodukte einfach in die Haarlängen geben und mit einem breiten Kamm gleichmäßig verteilen. Auf die Art könnt Ihr sie gleichmäßig ins Haar einarbeiten – und dies sogar besonders sparsam. Denn ähnlich wie beim Shampoo reichen schon kleine Mengen aus, um den vollen Pflegeeffekt zu entfalten.

5.      Fehler: Nasse Haare zu „hitzig“ mit Föhn und Glätteisen stylen

Gerade morgens verfahrt Ihr zeitsparend und greift nach dem Sprung aus der Dusche mit nassen Haaren direkt zu Föhn oder Glätteisen, um Euch in Windeseile fertig zu machen? Ja, ein zu „hitziges“ Styling hat seine Tücken und ist wohl einer der häufigsten Pflegefehler. Denn in der Hektik des Alltags vergessen wir nur allzu schnell, dass unsere Haare im Nasszustand deutlich empfindlicher sind und dass extreme Hitze die Entstehung von Spliss und Haarbruch begünstigen kann. Aus diesem Grund ist es ratsam, Eure Haare an der Luft trocknen zu lassen. Und wenn doch mal die Zeit drängt, solltet Ihr Eure Haare einfach ein paar Minuten an der Luft antrocknen lassen und danach bei moderater Temperatur auf niedriger oder mittlerer Hitzestufe föhnen. Dabei solltet Ihr immer versuchen, 20 bis 30 cm Abstand zu Eurem Kopf zu wahren und am besten den Hitzeschutz nicht vergessen. Auf die Art könnt Ihr Eure Haare relativ schonend trocknen und sie damit vor unliebsamen Stylingfolgen schützen.

Wenn Ihr diese fünf Fehler in der Haarpflege meidet, ist schon einiges gewonnen und Ihr ebnet den Weg für schönes Haar.