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Lauftool für bessere Haltung - die Laufmaus

Handhaltung für besseren Laufstil

Beim Laufen stehen erst einmal die Beine im Fokus – dabei trainieren Läufer:innen den ganzen Körper. Ein neues Lauftool soll Sportler:innen helfen, ihre Laufhaltung einfach und effektiv zu verbessern. Die Laufmaus sorgt mit ergonomisch geformten Griffelemente für „Rückenwind aus der Hand“, wie die Erfinder schreiben. Den Orthomol-Inhaber Nils Glagau haben sie mit ihrer Idee bereits überzeugt – er ist als Investor in das junge Unternehmen eingestiegen. 

Was ist die Laufmaus?  

Das Produkt ist ein anatomisch geformtes, ultraleichtes Element für die Hände aus Spezialkunststoff. Wer die Laufmaus festhält, verbessert damit automatisch seine Haltung beim Laufen. Zeigt der Zeigefinder nach vorn und der Daumen nach oben, dreht man den Handrücken automatisch nach außen. Dadurch rückt letztlich der Ellenbogen näher an den Körper heran. Jahrzehntelang wurden die Auswirkungen der Handhaltung auf den restlichen Körper wenig beachtet. Das Lauftool von Erfinder Dr. med. Horst Schüler setzt genau hier an. Seine spezielle Form bewirkt unter anderem eine Aufrichtung des Oberkörpers. So sollen unter anderem die Gelenke weniger belastet und die Atmung verbessert werden.  

Studien ergänzen Erfahrungswerte 

Professor Stefan Sesselmann, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie vom Institut für interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der technischen Hochschule Amberg-Weiden, forscht in einem der modernsten Biomechaniklabore Deutschlands an der Laufmaus. Er ist überzeugt von der Wirkungsweise: Durch die veränderte Handhaltung rücken die Schulterblätter näher zusammen und unterstützen so die Stabilität des Rumpfes. Der Körperschwerpunkt verlagere sich mehr nach vorn, wodurch sich die Belastung auf die Gelenke verändere. Die durch die Laufmaus ausgelöste Kettenreaktion kann sich so bis in die Füße fortpflanzen und sich positiv auf die gesamte Laufbewegung auswirken.  

Persönliches Schicksal als Antrieb 

Erfunden hat die Laufmaus der Münsteraner Arzt und Sportmediziner Dr. med. Horst Schüler. Nach einem schweren Autounfall brachten ihm Operationen und Reha nur einen Bruchteil seiner Mobilität zurück. Schüler richtete daraufhin erstmalig sein Augenmerk auf den lang vernachlässigten Einfluss der Hände beim Laufen. Zielstrebig tüftelte er in seiner Garage, experimentierte mit Prototypen aus Knete. Schließlich entwickelte er ein Element, dass ihn wieder beschwerdefrei laufen lässt. 

Mehr Gesundheit für alle 

Orthomol-Geschäftsführer Nils Glagau hat die Laufmaus schon im Einsatz getestet – und ist begeistert: „Ich bin überzeugt, dass damit viele Läufer:innen ihre sportlichen Aktivitäten optimieren können. Für mich ein tolles Produkt, das einen echten Mehrwert bietet.“ Glagau und sein Löwen-Team stehen den Laufmaus-Gründern vor allem in Sachen Vertrieb und dem großen Netzwerk im Sportmarkt zur Seite.  

Auch Profi-Sportler:innen macht das neue Handstück neugierig. Jan Fitschen, Europameister von 2006 über 10.000 m, 28-facher Deutscher Meister im Langstreckenlauf und heutiger Lauftrainer, nutzt die Laufmaus schon. „Ich finde es spannend, dass so ein simples Tool so eine Wirkung hat.“ Er merke jedes Mal, wie sein Körper reagiert: „Ich laufe lockerer und meine Laufmacke, das Trommeln des linken Arms, ist weniger ausgeprägt.“ Auch Olympia-Physiotherapeut Sven Kruse empfiehlt das kleine Trainingstool. Besonders große Vorteile sehen die Experten aber für Laufanfänger:innen und Gesundheitsläufer:innen, die ihren persönlichen Laufstil erst entwickeln und mit der Laufmaus selbständig verbessern können.