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Immun-Liebling des Monats: die Pastinake

Seit geraumer Zeit feiert die Pastinake, pünktlich zum Herbstbeginn, ihr Comeback auf zahlreichen Esstischen des Landes. Ob als leckere, wärmende Suppe, Gratin, Gemüsechips oder Babybrei – das Wurzelgemüse ist nicht nur vielseitig und lecker, sondern auch reich an wichtigen Nährstoffen. Ein Grund mehr, dieses beliebte, in unseren Breitengraden regional angebaute Gemüse, mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schon die alten Römer schworen auf das Wurzelgemüse

Einst galt die Pastinake als eines der Hauptnahrungsmittel in unseren Breiten. Schon die alten Römer verzehrten die Pastinake nach einem anstrengenden Alltag, um ihre Energiespeicher wieder aufzufüllen. Als stärkehaltig und sättigend galt sie einst gar als die Kartoffel des Mittelalters, bis diese sie ca. Mitte des 18. Jahrhunderts zuerst aus den Kochtöpfen und später gar aus unserer Erinnerung verdrängte.

Erst als sich die Trendsetter in Sachen Ernährung wieder auf die Suche nach alten und ursprünglichen Lebensmitteln machten, erlebte das aromatische Herbst-/Wintergemüse aus regionalem Anbau ein jähes Revival. Auch wenn sich bislang die Territorialgewinne auf heimischen Äckern noch in Grenzen halten, ist die Pastinake in die Zutatenlisten vieler Rezepthefte und in die Auslagen der Gemüsetheken unserer Supermärkte zurückgekehrt. Dort wird die Pastinake gern mit einer Petersilienwurzel verwechselt. Der Vergleich liegt nahe, denn bei Botanikern gilt sie nämlich als Kreuzung zwischen Petersilie und Möhre.

Ein echtes Nährstoffpaket

Wenn die Tage wieder kürzer und kälter werden, rücken die feinen Exemplare der Pastinake erneut in unser Blickfeld und werden zunehmend wieder zu einer leckeren, wärmenden Suppe püriert. Dabei lässt sich das Wurzelgemüse flexibel mit den unterschiedlichsten Aromen kombinieren und liefert neben geschmacksgebenden ätherischen Ölen vor allem die Vitamine C und E, Folsäure und Kalium. Der Vitamin C- und Kaliumgehalt liegt bei ihr gar höher als bei Karotten.

Nicht zuletzt dank seines milden, leicht süßlichen Geschmacks und seiner guten Bekömmlichkeit, trumpft die Pastinake schon seit längerer Zeit als Zutat für leckeren Babybrei auf. Dank seiner Widerstandsfähigkeit auf dem Feld, erlaubt die Pastinake einen giftfreien Bioanbau, was einen Verzicht auf die Anreicherung von Nitrat im Boden erlaubt und somit bedenkenlos von unseren Kleinsten verzehrt werden kann.

Vielfach wird die Pastinake auch zu leckeren Gemüsechips oder Pommes verarbeitet. Ihr süßlich- nussiger Geschmack bleibt in der knusprigen Knabberei dabei stets erhalten. Generell ist die Pastinake als Zutat beim Kochen enorm vielseitig. Denn wo gerne Kartoffeln oder Möhren verwendet werden, findet auch das Herbst-/Wintergemüse problemlos seinen Platz in Kochtöpfen oder Auflaufformen. Ob als bereits erwähnte Suppe, Pastinakengratin, karamellisierte oder gebackene Pastinaken – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.