Der Klassiker unter den Unterwegs-Snacks! Das „Butterbrot“

Kennst Du schon das Trendfood schlechthin? Bestes To-Go-Futter, Nährwerte, Geschmack und Allergengehalt passgenau individualisierbar und dabei auch noch preisgünstig, mit einer Hand zu verzehren und leicht zu verpacken. Ja genau, wir sprechen hier vom allseits bekannten und beliebten „Butterbrot“.

Wer jetzt an ältliche Graubrotstullen mit schwitzender Salami denkt, hat einiges aufzuholen. Deutschland ist nämlich Weltmeister in Sachen Brotvielfalt. Unter den mehr als 300 Brotsorten ist für alle Geschmäcker etwas dabei. Und auch beim Belag gilt es, über den Wurstrand auf Streichfett hinaus zu denken: Hast Du schon mal weichen Blauschimmelkäse (oder Camembert) mit Preiselbeerkompott aus dem Glas probiert? Oder Röstbrot mit Pesto und Tomatenscheiben oder Schnittkäse auf Erdnussbutter?

Und wenn nichts Frisches mehr im Kühlschrank wartet: Ein paar Scheiben Gewürzgurke ersetzen das Salatblättchen und sorgen für das gute „Knackfrisch-Gefühl“ zwischen den Zähnen. Erlaubt ist alles, was zwischen zwei Scheiben passt.

International beliebt

In England wird klassischerweise Toastbrot verwendet, entrindet (!) und mit allem belegt, was vom letzten Lunch übrig ist: kalter Braten, Leberpastete oder Salatgurke – diese Varianten sind als Sandwich weltweit bekannt. Den Russen ist eine ordentliche Butterbemme offenbar lieber – sie haben unser „Butterbrot“ als Lehnwort in ihre Sprache übernommen. Wird das Schnittbrot durch ein handliches Baguette ersetzt, spricht man global vom „Submarine“ oder Sub – weil es dann aussieht wie ein U-Boot.

Natürlich kann man aus belegten Broten auch warme Mahlzeiten zaubern: Die Italiener rösten die fertig belegten Brote im Toaster und nennen sie Tramezzini, die Franzosen überbacken die fertige Schnitte im Ofen mit Käse, dann heißt sie Croque. Für unterwegs ist unserer bescheidenen Meinung nach die gute alte Klappstulle am besten geeignet.

Wer es besonders gesund mag, nimmt Vollkornbrot und probiert einen Gemüseaufstrich, z. B. aus Avocado, Paprika (etwa türkisches Ayvar) oder Aubergine, experimentiert mit Tomatenmark oder Senf und schiebt ein bisschen Rohkost zwischen die Scheiben. So vorbereitet kann uns das überteuerte Schinken-Käse-Crossaint an der Tanke nicht mehr verlocken.

 

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