Lagerkoller droht? 10 tolle Tipps gegen Langeweile daheim

Schulen und Kitas sind geschlossen, Treffen mit Freunden verboten. Steht Ihr auch gerade vor der riesigen Herausforderung: Wie beschäftige ich bloß meine Kinder am besten, ohne dass wir das Haus verlassen? Jetzt heißt es kreativ werden, den Humor nicht zu verlieren und auf keinen Fall Trübsal blasen! Mit den nachfolgenden Ideen bleibt auch zuhause keine Zeit für Langeweile. Und die Zeit der Quarantäne vergeht gleich noch viel schneller.
  1. Ein Klassiker auf Kindergeburtstagen und auch nicht wegzudenken in der Corona-Quarantäne: basteln. So ziemlich jede Familie hat doch diese eine Schublade, in der sich die wildesten Sachen zum Basteln verstecken. Da kann die Osterdeko doch in diesem Jahr ein wenig kreativer ausfallen! 
  2. Backen ist gerade wieder voll im Trend. Quark-Öl- oder Hefeteig gelingen meistens auch, wenn ganz kleine Bäcker beim Mischen, Kneten und Formen helfen. Frisch gebackenes Brot ist doch eine tolle Alternative zu Toast- oder Knäckebrot und sorgt dafür, dass man einmal weniger zum Bäcker gehen muss.
  3. Der Frühjahrsputz steht vor der Tür. Warum nicht gemeinsam ausmisten?! Auch die Kleiderschränke und Spielzeugkisten können mal wieder entrümpelt werden. Das kann sogar richtig Spaß machen!
  4. Dafür braucht Ihr einen Balkon oder einen Garten: Sät z.B. Kresse oder andere schnell keimende Pflanzen aus. Die Kinder können den Sämlingen quasi beim Wachsen zuschauen. Ihr habt sogar ein kleines Gemüsebeet? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt viele Obst und Gemüsesorten wie zum Beispiel Radieschen, Erdbeeren oder Spinat auszusäen. Mit der Pflanzen-Pflege werden die Kinder jeden Tag ein wenig beschäftigt sein. Ein toller Nebeneffekt: Eure Kinder sehen und lernen dabei, wo die leckeren Dinge wachsen, die sie täglich auf dem Teller haben.
  5. Treibt gemeinsam Sport: ob seilspringen, tanzen oder auch ein Workout mit dem Pezziball. Erlaubt ist, was Spaß macht. Und es wird nur lustiger, wenn möglichst viele Familienmitglieder sich mitbewegen. Einfach mal googlen oder bei Pinterest schauen, es gibt so viele Ideen.
  6. Zeit zum Vorlesen – im hektischen Alltag oftmals knapp bemessen, aber nun ist genug Zeit dafür. Plant es z.B. als kleines tägliches Highlight, vielleicht läutet es die gemeinsame Mittagspause ein.
  7. Auch wenn das Thema „TV“ sonst vielleicht eher restriktiv gehandhabt wird, spricht nichts dagegen, dass die Kleinen auch mal ein bisschen mehr Zeit vor dem Fernseher verbringen. Die großen TV-Anstalten haben unglaublich schnell auf diese Ausnahmesituation reagiert und bieten eine Vielzahl von Sonderformaten an!
    Im WDR läuft z.B. seit dem 18. März täglich "Die Sendung mit der Maus" (auch in der Mediathek zu sehen). Auch das ZDF stellt verschiedene Inhalte für Kinder aus der Vorschule über die Grundschule bis hin zur Oberstufe bereit. Im Netz ist ebenso einiges geboten: Auf der Website des Kinderkanals KIKA findet Ihr Inhalte, die auch im Fernsehen laufen. Und natürlich bietet auch YouTube zahlreiche Inhalte für Eure Liebsten.
  8. Wie wäre es mal mit einer Schatzsuche in den eigenen vier Wänden? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! So kann man z.B. ganz einfach mit Krepppapier einen Hindernisparcours im Flur bauen, Kissen und Decken können einen Kriechtunnel bilden, vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit zum Balancieren?! Diese besondere Schatzsuche werden die Kids bestimmt nicht so schnell vergessen.
  9. Einer unserer Geheimtipps? Die guten alten Brettspiele. Wer kennt sie nicht aus seiner Kindheit, die Marathon-Spieleabende mit der Spielesammlung. Warum nicht einfach mal wieder genau die hervorholen und mit den eigenen Kindern spielen? Natürlich gibt es auch tolle neue Spielkonzepte, im Orthomol-Natal-Team wird gerade z.B. viel „Fabulantica”, „Quirkle” und „Schnappt Hubi” gespielt. Und falls man keines daheim hat, kann man immer noch eins bestellen! Viele regionale Spielwarenläden sind dankbar, wenn ihr sie mit euren Einkäufen unterstützt.
  10. Hier ein ganz besonderer Tipp direkt aus dem Orthomol Natal Team. Die allermeisten Kinder haben momentan keinen Kontakt zu ihren geliebten (Ur-) Großeltern. Das kann schon Mal zu Frust und heftigem Vermissen führen.  Wir haben eine schöne Idee um die Zeit des „sich-nicht-sehen-könnens“ zu überbrücken. Lasst Oma und Opa Schlaflieder singen oder Geschichten vorlesen, die sie euch per Sprachnachricht schicken. Das sorgt nicht nur jetzt für selige Momente bei den lieben Kleinen. Mit den gesammelten Werken lassen sich ganz wundervolle Erinnerungen schaffen! 
 

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