Mach Dir keinen Stress - 5 Tipps für alle Neu-Mamas

Fünf Aussagen die alle Neu-Mamas treffen – und spätestens mit dem zweiten Kind revidieren

Das erste Jahr mit Baby ist ganz schön aufregend. Plötzlich bist Du Mama und für ein kleines hilfloses Wesen verantwortlich. Natürlich möchtest Du alles richtig machen. Und das wird Dir ganz sicher auch viel häufiger gelingen als dass es Dir nicht gelingt. Den Anspruch an Dich, die perfekte Mutter zu sein, darfst Du Dir aber getrost sparen. Fehler machen wir nämlich alle. Sei Dir sicher, anderen Müttern geht es genau wie Dir. Auch sie stoßen immer wieder an ihre Grenzen. Dabei kannst Du Dir sicher sein, dass die folgenden Aussagen und Situationen die meisten Neu-Mamas bereits erlebt – und spätestens beim zweiten Kind revidiert – haben!
 

In unserem Leben ändert sich nichts

Ich erinnere mich noch genau, im Geburtsvorbereitungskurs war es soweit. Jeder sollte erzählen, wie er sich sein Leben mit Kind vorstellt. Eine Frage, die ich damals gar nicht verstehen konnte. Denn was sollte sich schon groß verändern? Wir wandern ja nicht aus, wir bekommen lediglich ein Kind. Wie ich mir also mein Leben mit Kind vorgestellt hatte? Genauso wie mein Leben ohne Kind – nur halt von nun an mit Kind. Mein Mann und ich schütteln heute, viele Jahre später, noch immer den Kopf über unsere Naivität und grinsen uns an. Denn das Leben mit Kind hat uns eines gelehrt: Nichts ist mehr wie vorher, obwohl doch alles genau wie vorher ist. Ein Kind kann Euer gewohntes Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Es wird eine Weile dauern, bis sich alles eingespielt hat. Schraube Deine Erwartungen an Dich und Deinen Partner etwas herunter. Genießt die guten Momente und seid nicht so streng zu Euch, wenn Ihr nicht all Eure vorherigen Erwartungen erfüllt. 
 

Hilfe? Brauch ich nicht! Das schaff ich schon allein!

Ja sicher, Du kannst alles, was Du Dir in den Kopf setzt, auch schaffen! Du verfügst über Superpower, immerhin hast Du vor nicht allzu langer Zeit ein Kind geboren. Aber weißt Du was? Du MUSST gar nicht alles allein schaffen. Nimm Hilfe an! Greif zu, wenn Dir jemand Arbeit abnehmen möchte und Dir unter die Arme greifen will. Mama sein ist kein Wettkampf. Und Du bist wirklich keine bessere Mama, wenn Du alles im Alleingang wuppst. Gehe lieber achtsam mit Deinen Kräften um. Lerne Verantwortung abzugeben. Auch wenn es Dir am Anfang vielleicht schwerfällt, auch Papa oder zum Beispiel Oma sind absolut in der Lage, sich gut um Dein Baby zu kümmern. 
 

Ach, das bisschen Haushalt – den erledige ich, wenn das Baby schläft

Schlafentzug ist nicht umsonst eine bewährte Foltermethode. Spätestens wenn Du ein paar Nächte am Stück kaum geschlafen hast, wirst Du wissen, was wir damit meinen. Du bist unter Umständen ganz schön erschöpft? Lass also den Haushalt einfach mal Haushalt sein, wenn Dein Baby gerade schläft. Es gibt wirklich keine bessere Gelegenheit, sich als frischgebackene Mutter zu entspannen, als wenn das Baby es auch gerade tut. Nutze die ruhigen Minuten. Anstelle zu putzen ruh Dich lieber auch mal aus. Du kannst nicht auf Knopfdruck einschlafen? Auch bei einer Tasse Tee oder einer ausgiebigen Dusche kann Mama wunderbar Kraft tanken. 
 

Höher, schneller, weiter – oh Gott, die anderen Babys können schon viel mehr

Jede Mama hat sich bestimmt schon mal dabei ertappt, wie es das eigene Kind mit anderen Kindern aus dem Umfeld vergleicht. Da gibt es dieses Kind beim Krabbelkurs, das schon mit sechs Monaten fünf Zähne hat. Oder das Nachbarkind – gerade mal zehn Monate – kann bereits laufen. Auch wenn Dein eigenes Kind noch keine Anstalten in diese Richtung macht, mach Dich nicht verrückt, sondern gestehe Deinem Nachwuchs sein ganz eigenes Tempo zu. Vergiss nicht, jedes Kind ist anders. Und Dein Kind kann ganz bestimmt auch schon irgendetwas ganz besonders gut oder schnell oder früh.  
 

Auszeit – was ist das?

Auch wenn Du am Anfang das Gefühl hast unersetzbar zu sein: Vergiss Dich selbst nicht in dem ganzen Trubel, wenn du ein Kind großziehst. Gönn Dir dann und wann eine kleine Auszeit vom Alltag als Mama. Das muss ja gar nicht zwingend der Wellnesstrip mit der besten Freundin sein. Manchmal reicht schon der Besuch beim Friseur. Versuche, Dich selbst und Deine Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren. Du bist auch nur ein Mensch – und jeder braucht mal eine Auszeit! 
 

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