Mit Meal-Prep nie mehr „hangry“!

Vorkochen ein sinnvoller Food-Trend für frischgebackene Mamas

Frischgebackene Mamas kennen das Problem – der Magen knurrt, das Baby weint, die Stimmung sinkt in den Keller und im Kühlschrank herrscht gähnende Leere. Schnell wird zu ungesunden Snacks oder Fertigessen gegriffen. Dabei ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung gerade in der Schwangerschaft und in den ersten Wochen nach der Geburt besonders wichtig. Aber wie soll man sich um eine ausgewogene Ernährung kümmern, wenn das Baby doch alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht? Meal-Prep ist die Lösung!

Meal-Prep – was soll das bedeuten?

„Meal-Prep“ bedeutet nichts anderes als Vorkochen und hat sich zu einem echten Trend entwickelt. Zu Recht, wie wir finden! Denn ist es nicht wirklich eine traumhafte Vorstellung, bei Hunger einfach den Kühlschrank zu öffnen und zu einer leckeren und gesunden Mahlzeit zu greifen?  
Ob bunte Salate, leckeres Gemüse, Suppen, Overnight-Oats-… Die Möglichkeiten sind schier unendlich.  
Echte „Prep-Profis“ bereiten ihr gesamtes Essen bereits für eine Woche im Voraus zu. Bist Du noch Anfänger kannst Du natürlich auch „klein“ starten und damit beginnen, Dein Mittagessen für die nächsten zwei bis drei Tage vorzukochen.  

Die Vorteile von Meal-Prep

Der große Vorteil am Vorkochen ist, dass du den Zeitpunkt, an dem Du kochen möchtest sowie die Menge und Auswahl der Speisen frei wählen kannst. Hinzu kommt, dass Meal-Prep nicht nur Zeit und Geld spart, sondern auch die Lebensmittelverschwendung reduziert. Durch die gute (Vor-)Planung fallen das tägliche Einkaufen und Kochen weg und es werden keine Lebensmittel gekauft, die später im Kühlschrank oder der Speisekammer vergammeln.  
 
Das Beste am Meal-Prepping ist aber, dass es eine gesunde Ernährung fördert! Du hast viel um die Ohren, der Magen knurrt und normalerweise würdest du jetzt zu kalorienreichem Fast Food oder ungesunden Snacks greifen? Nicht, wenn du „gepreppt“ hast! Denn jetzt warten in Deinem Kühlschrank gesunde Alternativen auf Dich, von denen Du zudem genau weißt, was in ihnen steckt.  

Worauf du bei Meal-Prep achten solltest – Tipps für Einsteiger

Feste Regeln gibt es beim Meal-Prep nicht. Du kannst komplette Gerichte vorkochen oder zum Beispiel einzelne Komponenten vorbereiten. Sobald der kleine Hunger kommt, musst Du diese nur noch zusammenmischen. 
 
Damit Dir das Essen aber nicht bereits nach ein paar Tagen aus den Ohren raushängt, solltest du für Abwechslung in der Dose sorgen. Achte auf einen bunten und abwechslungsreichen Speiseplan! Viele Komponenten lassen sich immer neu kombinieren und bringen so den nötigen Pep auf den Teller.  
 
Für eine ausgewogene Ernährung solltest Du außerdem darauf achten, dass sich Deine Mahlzeiten aus folgenden Komponenten zusammensetzen:  

  •  Vielfältiges Gemüse (alles, was bunt und lecker ist) 
  • Eiweißquellen (z.B. Fleisch, Fisch, Tofu, Hülsenfrüchte)
  • Wertvolle Kohlenhydrate (z.B. Reis, Quinoa, Kartoffeln, Vollkornnudeln)
  • Hochwertige Fette (z.B. Avocado, Nüsse, Öle)

Die einzelnen Komponenten kannst Du nach Belieben kochen, dämpfen, rösten oder braten. Bis zu ihrem Einsatz werden die Speisen nun in Glas- oder Kunststoffbehältern im Kühlschrank aufbewahrt.   
 
Als gesunde Snacks für zwischendurch eignen sich Obst, Energyballs und Müsliriegel. Auch diese kannst Du ganz wunderbar selber machen.  

Die richtige Planung – Das A und O

Die richtige Planung ist beim Meal-Prep das A und O. Egal, ob Du nun alle Mahlzeiten des Tages oder „nur“ das Mittagsessen für die kommenden Tage vorkochen möchtest. Damit das erste Meal-Prepping nicht im Chaos endet, lohnt sich eine genaue Planung! Setz Dich in Ruhe hin und erstelle Dir einen leckeren und abwechslungsreichen Speiseplan für die Woche. Sobald dieser steht, schreibst Du Dir einen Einkaufszettel. Nun kann es losgehen – mit nur einem Einkauf besorgst Du alle Deine Vorräte für die Woche.  

Ein fester Meal-Prep Tag in der Woche 

Meal-Prepping ist wie eine neue Angewohnheit. Es braucht ein wenig Zeit, bis sich die Abläufe voll in den Alltag integriert haben und zur Routine werden. Lege einen festen Tag in der Woche für Deine Wochenplanung und die Einkäufe und einen weiteren Tag zum Vorkochen fest. Für viele Meal-Prepper hat sich der Samstag als Planungs- und Einkaufstag bewährt. Der Sonntag kann dann zum schnippeln, kochen und einpacken genutzt werden.  

Die richtige Ausstattung

Damit Du Dein vorgekochtes Essen richtig lagern und aufbewahren kannst, brauchst Du eine Auswahl an Behältnissen, um Dein Essen zu verstauen. Bewährt haben sich hierfür verschiedene Glas- und Kunststoffbehälter mit Deckel, die auch mikrowellengeeignet sind. Du hast keine Meal-Prep Boxen zuhause? Leere Marmeladen- und andere Schraubgläser eignen sich hervorragend zum Abfüllen von z.B. Suppen, Salaten, Dressings oder Müsli. 
 
Du wirst feststellen, dass Meal-Prep ein wirklich sinnvoller Food-Trend ist und sich der Zeitaufwand, der für die Planung und das Vorkochen nötig ist, am Ende voll auszahlt! Eine gesunde und leckere Mahlzeit, die im Kühlschrank auf Dich wartet, tut nämlich nicht nur gut und hebt die Stimmung, sie hilft Dir auch dabei, ungesunden Versuchungen zu widerstehen. 
Viel Spaß beim „preppen“!  
 

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