Quarantäne - sieben Tipps und anregende Ideen gegen Langeweile

Auch wenn die Ausnahmeregelungen nicht mehr ganz so neu sind, gibt es noch sehr viele Menschen, die nicht wissen, was sie mit all der Zeit anfangen sollen. Wir sind es nicht gewohnt, den ganzen Tag zu Hause zu verbringen und so viel Freizeit zur Verfügung zu haben. In diesem Artikel findest Du deswegen sieben Ideen, die Dir bei Deiner Alltagsgestaltung weiterhelfen können.
  1. Gerade ist die Zeit für den Frühjahrsputz gekommen. Und mit so viel Zeit an der Hand gibt es nun erst recht keinen Grund mehr, sich davor zu drücken. Der Frühjahrsputz ist eine gute Möglichkeit, die freie Zeit produktiv zu nutzen und die eigenen vier Wände auf Vordermann zu bringen. Zusätzlich gibt es in diesen Zeiten viele Möglichkeiten, überflüssige Gegenstände zu spenden. Beispielsweise altes Kinderspielzeug  an Familien, die es sich sonst nicht leisten könnten.
  2. Es ist, als hätte das Wetter gewusst, was in diesen Wochen passiert. Die Sonne scheint momentan häufig und die Temperaturen sind vielerorts sehr angenehm. Das bietet die perfekte Möglichkeit, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Tägliche Spaziergänge z.B. sind eine gute Abwechslung zur stickigen Luft in der Wohnung und aktivieren den Stoffwechsel. Beachtet jedoch das aktuell verordnete Kontaktverbot und bedenkt, stets mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen zu halten und nur mit Personen, mit denen Ihr zusammenlebt, oder maximal einer haushaltsfremden Person, also dann zu zweit, unterwegs zu sein.
  3. Gab es schon immer ein Hobby, das Du unbedingt anfangen wolltest, aber es gab nie die Zeit dafür? Dann sollte die jetzige Situation ja die perfekte Möglichkeit bieten, um endlich anzufangen. Aller Anfang ist schwer, vor allem, wenn ein Hobby gewisse Fertigkeiten voraussetzt. Diese Hürde kannst Du jedoch während der Quarantäne überwinden, damit es Dir mit weniger Zeit immer noch möglich ist, Deinem Hobby nachzukommen. Oder Du probierst einfach mal dieses eine leckere Rezept aus, das Dich schon immer angesprochen hat. In der Küche zu experimentieren kann auch jede Menge Spaß machen.
  4. Es empfiehlt sich an Strukturen festzuhalten. Mit so viel freier Zeit fällt es leicht, seine Routinen mal eben links liegen zu lassen. Doch gerade Routinen sind sehr wichtig, damit wir uns produktiv fühlen und vorgenommene Dinge weiterhin schaffen. Dazu muss nicht viel gehören. Eine simple Morgen- und Abendroutine z.B. kann schon helfen, den Tag wenigstens mit einem guten Gefühl zu starten und zu beenden.
  5. Eine weitere Möglichkeit ist es, uns in der vielen Zeit, die wir haben, auf uns selbst zu fokussieren. Wichtige Lebensfragen und -situationen können nun hinterfragt werden. Oder Du kannst lernen, Dich selbst zu akzeptieren und Dir so viel Liebe wie nur möglich zu schenken, falls Du dies nicht schon tust. Vielleicht gibt es schon lange eine Eigenschaft an Dir, an der Du arbeiten möchtest. Egal, was es ist, jetzt hast Du die Zeit, Dir selbst Aufmerksamkeit zu schenken.
  6. Körperliche und mentale Anstrengung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die Bewegungsfreiheit in den eigenen vier Wänden ist sicherlich eingeschränkt. Das sollte jedoch keine Entschuldigung dafür sein, den ganzen Tag nur Netflix zu gucken. Im Internet gibt es viele Workout-Videos für zu Hause. Auch ein einfacher Spaziergang ist eine gute Art, Deinem Körper die Bewegung zu bieten, die er braucht. Doch auch Dein Kopf möchte etwas Anstrengung abbekommen. Die kannst Du ihm durch Rätsel wie beispielsweise Sudokus oder Kreuzworträtsel geben. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, etwas Neues zu lernen, was Dich schon immer interessiert hat. Wie wäre es zum Beispiel mit einer neuen Fremdsprache?
  7. All diese Tipps beschäftigen sich mit Dingen, die man tun kann. Doch es ist genauso wichtig, Entspannung und das Nichtstun zuzulassen. Als Menschen in einer fortschrittsorientierten Gesellschaft fällt es uns schwer, damit klarzukommen, einfach mal nichts zu tun zu haben. Meistens fühlen wir uns dann sehr schlecht und unproduktiv. Exzessives Serien-Binge-Watching mag im ersten Moment auch keine sichtbaren Fortschritte mit sich bringen, außer, dass Du Deine eigenen Bedürfnisse stillst und Dir Zeit für Entspannung gönnst. Damit hast Du etwas geschafft, was vielen anderen schwerfällt. Weiter so!

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