Orthomol Logo
Nahaufnahme eines Auges

Rauchstopp hält Augen gesund

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (ein Zusammenschluss von Augen-Fachärzten, abgekürzt DOG) appelliert eindringlich an alle Raucher, eine Entwöhnung von Glimmstängel anzustreben. Kürzlich veröffentlichte Untersuchungen zeigen nämlich, dass regelmäßiger Tabakkonsum das Risiko erhöht, schwer am sogenannten Trockenen Auge zu erkranken. Das Trockene Auge sei ein komplexes Krankheitsbild, das sich mit einer Benetzungsstörung der Augenoberfläche bemerkbar mache.

Büroarbeiter besonders gefährdet

Professor Dr. med. Claus Cursiefen, Direktor des Zentrums für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Köln, rät insbesondere Büroarbeitern, die durch Bildschirmarbeit, Heizungsluft und Klimaanlagen ohnehin zu den Risikogruppen gehören, auf der Grundlage der neuen Daten zum Rauchverzicht: “Der Tränenfilm schützt die Augenoberfläche vor äußeren Einflüssen. Rauch kann diesen Schutzfilm jedoch zerstören und das Auge dadurch anfälliger für Verletzungen machen.” Das Trockene Auge sei inzwischen eine Volkskrankheit, die mit einem hohen Leidensdruck der Betroffenen einhergehe, warnte der DOG-Experte in einer Pressemitteilung zum Weltnichtrauchertag

Lebenslang gute Aussichten

Längerfristig birgt Zigarettenrauch darüber hinaus das Risiko am Grünen Star oder einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) zu erkranken, die bis zum Verlust des Sehvermögens führen können. Das Risiko für diese weit verbreiteten Erkrankungen wird stark vom Lebensstil – insbesondere dem Rauchen – beeinflusst. Das bedeutet aber auch: “Ein Rauchstopp senkt das Risiko für gefährliche Augenerkrankungen deutlich.” Letztlich reiht sich die Empfehlung der Augenärzte damit in die aller anderen Mediziner ein: Rauchen einstellen - gesünder bleiben!