Reaktivierung bei Antriebslosigkeit

Jeder von uns kennt diese Phasen im Leben, in denen wir uns zu nichts motivieren können. Am liebsten würde man den ganzen Tag im Bett liegen und nichts tun. Aber da spielt der Alltag meistens nicht mit. Deswegen kannst Du hier erfahren, wie Du Dich in solchen Momenten reaktivierst und produktiv durch den Tag gehst.

Der energielose Zustand

Antriebslosigkeit beschreibt im Allgemeinen einen andauernden Zustand von Energielosigkeit. Das hängt vor allem mit sehr viel Prokrastination zusammen, denn man schafft nicht viel von dem, was man sich vorgenommen hat. In vielen Fällen liegt zusätzlich ein hohes Schlafbedürfnis vor. Das Umfeld nimmt das Verhalten eines energielosen Menschen oft als initiativlos und lethargisch war.

Zu den möglichen Ursachen könnten unter anderem gehören:

  • ein beginnender Infekt
  • vorübergehender Stress
  • ein dauerhafter Bewegungsmangel
  • Schlafmangel, vor allem in Kombination mit hohen Anforderungen im Alltag kann dies zum Burnout-Syndrom führen
  • einseitige Ernährung, die zu einer nicht ausreichenden Versorgung mit wichtigen Nährstoffen führen kann, z.B.  Eisen, Vitamin B12 und D, Folsäure oder Jod

Jeder von uns kennt diese Antriebslosigkeit, die meist für kurze Zeit anhält. Weitet sich dieser Zustand jedoch auf einen längeren Zeitraum aus, dann solltest Du unbedingt nach den Ursachen suchen. Denn fehlt Dir der Antrieb, kann Deine Arbeitsleistung zurückgehen oder Deine Hobbies und sozialen Kontakte leiden darunter. Dauert die Antriebslosigkeit also an, sprecht unbedingt mit einem Arzt oder Psychologen, um Krankheiten auszuschließen oder zu behandeln.

Wie lade ich meine Akkus wieder auf?

  1. Wie bereits erwähnt, kann Antriebslosigkeit auch ein Ausdruck einer unzureichenden Nährstoffversorgung sein. Gerade im Winter gibt es viele Personen, die sich energielos und unmotiviert fühlen. Das kann u.a. daran liegen, dass Du nicht genügend Sonnenlicht aufnimmst. Nur so kannst Du Vitamin D auf natürliche Weise aufnehmen, das Dein Körper durch die Sonneneinstrahlung selbst bildet. Zusätzlich ist es nicht nur gut für den Vitamin-D-Spiegel, sich täglich draußen aufzuhalten, sondern die frische Luft tut genauso der Laune und damit Deiner Energie gut. 
  2. Bleiben wir beim Thema “draußen sein”. Das Erleben der Natur hilft bei der Stressbewältigung und entspannt gleichzeitig. Passenderweise steigert ausreichende Bewegung auch die Motivation. Regelmäßiger Sport tut also nicht nur körperlich sehr gut, sondern reaktiviert auch die Lebensfreude und den eigenen Antrieb. Mit einem gesunden Körper ist es Dir viel eher möglich, auch eine gesunde Mentalität zu erreichen.
  3. Genauso wie ausreichende Bewegung ist Entspannung wichtig, gerade im Alltag. Vor allem für Menschen mit einem stressigen Job oder dem Spagat zwischen Arbeit und Familienlieben ist es nötig, sich auch eine Auszeit zu gönnen. Das können schon kleine und kurze Momente, die Du mit Dir selbst verbringst, sein. Mithilfe von Mediation, Achtsamkeitstrainings, Atemübungen und verschiedenen anderen Entspannungstechniken ist dies einfach auch in kurzen Alltagseinheiten umzusetzen.
  4. Eine gesunde Ernährung ist sehr wichtig Gerade weil viele Menschen häufig nicht alle wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge aufnehmen, ist eine ausgewogene Ernährung von “vitalem Interesse”. Dabei solltest Du darauf achten, genügend Obst und Gemüse zu essen und Dich generell an die Empfehlungen der Ernährungspyramide halten. 
  5. Ein positives Mindset hat grundlegende Auswirkungen auf Deine Motivation. Dieser Tipp ist jedes Mal leichter gesagt als getan, doch die harte Arbeit zahlt sich wirklich aus. Allein ein paar positive Gedanken am Tag können die Stimmung heben. Beispielsweise kann es helfen, ein Dankbarkeits-Journal anzulegen und jeden Abend aufzuschreiben, wofür Du heute dankbar bist. So erkennst Du die schönen Dinge des Alltags und reflektierst positiv über Deinen Tag. Auch tägliche Affirmationen können Dein Selbstbewusstsein und Deine Motivation stärken.
  6. Digitale Geräte, vor allem die Social Media Welt, bieten eine große Angriffsfläche für Dein Selbstbewusstsein und stellen einen Stressfaktor dar. Außerdem machen sie Dich oft fauler als Du ohne sie wärst, weil Du Dich nur noch mit der virtuellen Welt beschäftigst. Ab und zu von dieser Welt Abstand zu nehmen und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren ist wirklich hilfreich. Einen ganzen Artikel über Digital Detox findest Du hier.
  7. Menschen sind nach wie vor soziale Tiere. Ohne unsere menschlichen Kontakte können wir nicht richtig funktionieren. Unter Menschen zu gehen kann Dir deswegen dabei helfen wieder positiver auf Dein Leben zu schauen und die schönen Dinge zu sehen. Außerdem ist das eine gute Beschäftigungsart, um nicht faul zu Hause herumzusitzen und durch Instagram zu scrollen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass Du nur Dinge planst, auf die Du auch wirklich Lust hast.
  8. Einer der wichtigsten Tipps ist es, dass Du über Deine Ängste und Sorgen sprichst. Oft ist Antriebslosigkeit Ausdruck emotionaler Konflikte oder eines geringen Selbstwertgefühls. Deswegen ist es sehr wichtig für Deine Reaktivierung, emotionalen Ballast loszuwerden. Das Kontaktieren einer Vertrauensperson kann hierbei wirklich hilfreich sein.

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