Regionales Gemüse - Vitamine aus der Nachbarschaft

Regional und saisonal – so soll gesunde Ernährung sein. Wer freut sich nicht auch auf die Spargelzeit im April oder saftige Tomaten und leckere Erdbeeren im Sommer. Doch spätestens ab Ende Oktober fängt der Vorsatz bei einigen an zu bröckeln. Wintergemüse? Muss man da nicht ein ausgewiesener Fan herkömmlicher Kohl-Klassiker sein? Nein: Auch im Winter ist die Auswahl an regionalen Gemüsesorten groß und vielfältig.

Das, was unsere heimischen Äcker hergeben, kann locker in der Superfood-Liga mitspielen. Grünkohl, Rote Beete, Pastinaken und Co. liefern dem Körper in der dunklen Jahreszeit ein Extra an gesunden Inhaltsstoffen. Wir haben für Euch eine kleine aber feine Auswahl an Klassikern gegen die „kulinarische Winterdepressionen“ zusammengestellt.

Pastinake und Petersilienwurzel

Optisch ähnlich, aber geschmacklich verschieden. Pastinaken schmecken würziger und nicht ganz so süß wie die Petersilienwurzel. Gemeinsam punkten beide mit einem hohen Gehalt an Vitamin C, Kalium und Calcium. Lecker schmecken sie als cremige Suppe, in dünnen Scheiben gebraten oder als köstliches Püree.

Topinambur

Die süße Knolle ist stärkefrei, reich an B-Vitaminen, Mineralstoffen und Inulin. Leider ist sie nicht allzu lange haltbar und wird daher am besten frisch als Gratin, „Low-Carb-Pommes-frites“ oder roh als Salat zubereitet.

Schwarzwurzel

Die Schwarzwurzel gehört zu den fast vergessenen Wintergemüsesorten. Die auch Winterspargel genannte Schwarzwurzel hat einen besonders hohen Gehalt an Magnesium und enthält darüber hinaus Mangan, Kupfer und Eisen. Ob gekocht oder knusprig paniert: eine tolle Beilage!

Steckrübe

Ehemals Notnahrung verpönt, wird sie heute in Sterneküchen neu interpretiert. Auch die Steckrübe ist reich an Mineralstoffen, Betacarotin, einigen B-Vitaminen und Vitamin C und enthält in ihrer Rohform nur halb so viel Kalorien wie die Kartoffel. Sie beweist als Rösti, karamellisierte Beilage, Püree oder Quiche echte Feinschmecker-Qualitäten.

Grünkohl

Durch sein ausgezeichnetes Nährstoffprofil spielt Grünkohl oben in der Superfood-Liga mit. Er darf also gerne öfter auf dem winterlichen Speiseplan stehen – ob klassisch norddeutsch oder roh in Salat oder einem grünen Smoothie.
 

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