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So klappt es mit dem Stillen

Der Moment, in dem Du Dein Baby zum ersten Mal anlegst, ist oft ein magischer. Und auch in den darauffolgenden Monaten ist die Zeit des Stillens eine ganz besondere, in der Du und Dein Baby extreme Nähe und Wärme spüren. Am Anfang gibt es aber oft auch ein paar Momente der Unsicherheit, und auch das ist völlig normal. Wann hat mein Baby Hunger? Wird es auch satt? Meist sind all diese Sorgen ganz unbegründet, denn als Mama hast Du in der Regel ein gutes Gefühl, was Dein Baby braucht. Wir haben trotzdem ein paar Tipps zusammengestellt, die Dir besonders die erste Zeit des Stillens erleichtern können.

1. Ab an die Brust

Egal ob in der Klinik, im Geburtshaus oder nach der Entbindung bei Dir zu Hause, leg Dein Neugeborenes möglichst innerhalb der ersten 30 Minuten an. Viele Hebammen machen das ohnehin, denn unmittelbar nach der Geburt ist der Saugreflex des Babys noch am stärksten. Außerdem beschleunigst Du so den Milcheinschuss, da Dein Körper automatisch Hormone freisetzt, die die Milchproduktion unterstützen. Nach einem Kaiserschnitt herrscht manchmal noch ein wenig Unruhe. Bestehe trotzdem darauf, Dein Baby schnell anlegen zu können. Du kannst das vorab mit der Hebamme besprechen oder auch Deinen Partner bitten, dafür zu sorgen.

2. Dein Baby braucht die ganze Brust

„Achte darauf, dass Dein Baby beim Trinken genug von der Brust im Mund hat“, lautet ein Rat des Netzwerkes Gesund ins Leben. Denn nuckelt das Baby nur an Teilen der Brustwarze, kann diese leicht wund werden. Daher sollten Deine Brustwarze und viel vom Warzenvorhof im weit geöffneten Mund des Babys verschwinden und seine Lippen nach außen gestülpt sein. Wenn dann noch das Kinn Deine Brust berührt und nichts weh tut oder unangenehm ist, macht Ihr alles richtig.

3. Finde Deine optimale Stillposition

Ein Stillkissen ist ein echter Alleskönner. Schon vor der Geburt kannst Du es als Schlafkissen verwenden. Etwa indem Du es zwischen Deinen Knien positionierst oder Dich schräg daran lehnst, um den runder werdenden Bauch bequem zu lagern. Fürs Stillen kannst Du es im Sitzen von vorne um Deinen Körper legen und Dein Baby gemütlich drauflegen. Manche Frauen nutzen auch ein normales Kissen, eine Sessellehne oder stillen am liebsten im Liegen. Entscheidend ist, dass Du und Dein Baby Euch wohl fühlt. Ein bisschen Ausprobieren ist da völlig in Ordnung.

4. Stille, wenn Dein Baby es will

Dein Baby bestimmt, wann es etwas zu essen bekommt, egal ob es gerade erst getrunken hat, ob es nachts oder tagsüber ist. Damit stellt sich die Milchmenge von ganz allein auf den Hunger Deines Babys ein. Lass es auch so lange trinken, wie es möchte und biete ihm am besten beide Brustseiten an. Trinkt es nur an einer, gib ihm bei der nächsten Mahlzeit die andere. Dein Baby zeigt Dir aber auf jeden Fall, wenn es satt ist. So wie es Dir meist auch deutlich signalisiert, wann es Hunger hat. Dann wird es unruhiger, schmatzt, dreht den Kopf hin und her und öffnet den Mund. Auch wenn es sich die Faust in den Mund steckt, kann das ein Zeichen für Hunger sein.

5. Gib Dir und Deinem Baby Zeit

Die richtige Einstellung ist wichtig. Daher raten Hebammen und Ärzt:innen, sich schon vor der Geburt mit dem Thema zu beschäftigen. Hilfreich ist auch, mit dem Partner darüber zu reden. Denn auch er ist während dieser Zeit gefragt. Er kann Dir den Rücken freihalten und Dich unterstützen. Nimm Dir die Zeit und die Ruhe, die Du und Dein Baby brauchen. Und setze Dich nicht unter Druck. Schließlich müsst Ihr als Stillteam erst zusammenwachsen. Denke auch an Deine eigenen Bedürfnisse: Ausreichend zu trinken ist wichtig. Zugleich ist eine Nährstoffergänzung sinnvoll, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt. So nehmen beispielsweise Stillende häufig nicht die empfohlene Menge Jod von 260 µg/Tag (Mikrogramm pro Tag) über die Ernährung auf. Natürlich enthält auch Orthomol Natal Jod.