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So schützt Du Dich vor Erregern in Lebensmitteln

Wie wichtig eine ausgewogene, nährstoffreiche und abwechslungsreiche Ernährung für Dich und Dein Baby während der Schwangerschaft ist, weißt Du längst. Auch, dass Du auf das ein oder andere Lebensmittel wie Rohmilchkäse, Tatar oder Sushi mit rohem Fisch verzichten solltest. Es gibt aber auch einige Nahrungsmittel wie frische Sprossen, von denen nicht so bekannt ist, dass sie Deinem ungeborenen Baby schaden können. Doch mit ein paar ganz einfachen Verhaltensregeln kannst Du Dich und Dein ungeborenes Kind schützen. Das Bundeszentrum für Ernährung hat dazu ein paar Tipps und Tricks veröffentlicht. Wir haben sie uns für Euch genauer angeschaut.

1) Hygiene ist das A und O!

Nicht erst seit Corona gehört regelmäßiges und intensives Händewaschen zu unserem Alltag. Beim Umgang mit Lebensmitteln gilt das für Schwangere umso mehr. Alles was beim Kochen mit den Zutaten in Berührung kommt, solltest Du gewissenhaft reinigen, also Schneidebretter, Schüsseln und Messer. Bewahre rohe und verarbeitete Lebensmittel getrennt voneinander auf.

2) Verarbeitung überprüfen

Während der Schwangerschaft solltest Du die Finger von rohen tierischen Lebensmitteln lassen, denn sie können eine Infektionsquelle für Toxoplasmose sein. Streiche daher am besten während der Schwangerschaft rohes Fleisch, wie Carpaccio und Tatar, nicht durchgebratenes Fleisch, rohen Schinken, gebeizten oder geräucherten Lachs von Deinem Speiseplan. Auch Käse mit Blauschimmel und Weichkäse mit klebriger Rinde wie Esrom oder Limburger sollten – ebenso wie Rohmilchkäse – tabu sein.

3) Gut erhitzen

Sobald Du die tierischen Lebensmittel gut erhitzt, kannst Du sie guten Gewissens genießen, z.B. als Braten, Fischsuppe, Brühwürste und pasteurisierte Milch. Selbst gut durchgetrocknete Hartkäsesorten aus Rohmilch, etwa Parmesan, sind unbedenklich.

4) Bei Obst und Gemüse zählt Frische

Drei Portionen Gemüse plus zwei Portionen Obst am Tag zu verzehren empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung. Ein weiterer Tipp: Wähle frische, saisonale und regionale Produkte. Gründlich gewaschen und erst kurz vor dem Essen zubereitet sind sie für Schwangere bedenkenlos und die vielen wichtigen Nährstoffe bleiben erhalten. Ausnahme sind allerdings Sprossen und Keimlinge. Die solltest Du vorher erhitzen. Der Grund: Sie können Listerien und Toxoplasmoseerreger enthalten.

5) Tiefgekühltes gut erhitzen

Listerien und Toxoplasmen überleben auch extreme Minusgrade. Deswegen solltest Du auch tiefgekühltes Obst und Gemüse sowie Kräuter immer vor dem Verzehr gut durchgaren. Vorsicht gilt zudem bei küchenfertigen Schnitt- und Feinkostsalaten, vorgeschnittenen Früchten, belegten Brötchen sowie frischgepressten Säften. Denn selbst unter der Schutzverpackung können sich Erreger vermehren.

Fazit: Das waren jetzt eine Menge Verzichtsregeln. Dabei gibt es eine Menge toller Gerichte, die Du nicht nur bedenkenlos essen kannst, sondern die Dich und Dein Baby mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgen. Lass Dich doch in unserer Rezeptdatenbank inspirieren. Auf jeden Fall bist Du mit frisch und selbst zubereiteten Speisen auf der sicheren Seite. Mit Orthomol Natal unterstützt Du zusätzlich die Versorgung mit allen wichtigen Mikronährstoffen, die Du und Dein ungeborenes Baby in dieser intensiven Zeit benötigen.