Stress abbauen - wie Stressreduktion das Immunsystem stärkt

Welchen Einfluss Stress auf unser Immunsystem haben kann

Jeder von und fühlt sich manchmal gestresst. Wenn wichtige Termine oder Fristen näher rücken, ein großes Event bevorsteht oder man sich einfach zu viel auf einmal vorgenommen hat. Wir verraten Dir, welchen Einfluss Stress auf unser Immunsystem haben kann.

Stress beeinflusst unser Immunsystem

Stress ist grundsätzlich eine nützliche und natürliche Körperfunktion, die uns im Laufe der Evolution einen großen Nutzen brachte. In Gefahrensituationen schüttet unser Körper Hormone aus, die seine Leistungsfähigkeit kurzzeitig erhöhen und in dieser Situation wichtige Körperfunktionen herunterfahren – wie unter anderem Teile des Immunsystems.

Stress – damals und heute

Früher folgte auf einen Stressauslöser eine körperliche Betätigung, wie etwa ein Kampf oder eine Flucht, welche die Stresshormone im Blut abbaute. Heutzutage sind die Stressoren, wie man die Auslöser von Stress nennt, von vielfältiger psychischer oder emotionaler Natur. Leib und Leben sind in unserem Alltag nicht mehr in Gefahr. In unserer Zeit geht es eher um chronischen Stress, der nicht unbedingt mit einer körperlichen Anstrengung einhergeht.

Das kannst Du gegen Stress unternehmen

Treibe Sport:
Von mehr Bewegung profitieren alle. Besonders Menschen, die im Job überwiegend sitzen oder körperlich wenig aktiv sind, sollten sich häufiger bewegen. Zwar möchten sich viele von uns nach einem anstrengenden Tag im Büro häufig einfach nur ausruhen und nicht noch in die Sportkleidung steigen – aber genau das hilft. Durch die körperliche Anstrengung folgt eine physische Entspannung, welche die Stresshormone im Blut reduziert. Training im aeroben, also nicht erschöpfenden Bereich, ist dafür am besten geeignet. Neben der stresssenkenden Eigenschaft hat Sport übrigens auch für sich genommen positive Auswirkungen auf unser Immunsystem.

Organisiere Deinen Tag:
Beruflicher Stress entsteht meistens, weil wir uns von den täglich anfallenden Aufgaben überfordert fühlen. Ordentlich geführte To-Do-Listen mit aktuellen Fristen und Timings können Dir helfen, den Überblick zu behalten und die Arbeit vorausschauender einzuteilen.

Höre auf die Signale Deines Körpers:
Kurzzeitiger Stress ist ganz normal und kommt immer wieder vor. Wenn wir uns der Belastungsgrenze nähern, gibt unser Körper in der Regel deutliche Warnzeichen. Das kann sich z.B. in folgenden Symptomen äußern: Verspannungen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.

Erkenne Deine Stressoren:
Was verursacht Deinen Stress? Je besser Du verstehst, welche Situationen und Gedanken Dich belasten, desto leichter wird es Dir fallen, Strategien und Auswege dafür zu finden.

 

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