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Statt frühjahrsmüde
vital im Alltag

Deutschland ist erschöpft: 65 Prozent der Bundesbürger mit hoher Stressbelastung leiden unter Erschöpfung und einem Gefühl des Ausgebranntseins. Das fand die Techniker Krankenkasse in ihrem Report „Bleib locker, Deutschland“ heraus.1 Folgen einer hohen Stressbelastung können zudem Schlafstörungen, Nervosität und Gereiztheit oder niedergedrückte Stimmung sein. Im Frühjahr kommt häufig die als „Frühjahrsmüdigkeit“ bekannte Antriebslosigkeit hinzu. Der Kreislauf will einfach nicht „in Schwung“ kommen, und man fühlt sich den ganzen Tag müde und schlapp. 

Wer müde ist, sollte sich „Beine machen“: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spaziergang an der frischen Luft? Wenn die Sonne lockt, fällt es umso leichter, den inneren Schweinehund zu überzeugen, sich von der Couch zu erheben. Schönes Frühlingswetter kann auch zu Radtouren oder Familienausflügen in die Natur motivieren. 

Wer gestresst, müde oder erschöpft ist, denkt zudem wahrscheinlich seltener an einen ausgewogenen Speiseplan. So bestätigte auch eine Befragung von Nutzern des Business Portals Xing: Stress fördert nicht gerade eine ausgewogene Ernährung. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer ändert ihr Ernährungsverhalten unter Stress. Rund 40 Prozent greifen zu „süßen, fettigen und kalorienreichen Kleinigkeiten“ und rund 30 Prozent essen Fast Food oder Fertigprodukte. Nur 24,5 Prozent nehmen sich einmal am Tag die Zeit, aus frischen Zutaten etwas zuzubereiten.2 Denn eine frisch zubereitete Mahlzeit kann nicht nur für eine erholsame Pause im Stresskreislauf sorgen. Sie liefert auch wichtige Mikronährstoffe, die der Körper bei Belastungen verstärkt benötigt. 

1 Techniker Krankenkasse (TK), Herausgeber. Bleib locker, Deutschland! – TK-Studie zur Stresslage der Nation. Hamburg: TK; 2013.
2 Bei der von Tomorrow Focus durchgeführten Online-Umfrage wurden im  Mai 2013 445 Nutzer des Business-Portals XING befragt.