160308pmimmun169

Erkältung kommt von kalt

In den Wintermonaten haben Erkältungen Hochsaison. Jeder Erwachsene leidet dann durchschnittlich zwei- bis dreimal 1 an Hals- und Gliederschmerzen, Schnupfen und allgemeiner Abgeschlagenheit, die eine Erkältung mit sich bringt. Das National Institute of Child Health and Human Development (NIH) in den USA hat herausgefunden, dass Viren ihre Beschaffenheit je nach Temperatur verändern. So sind die Erkältungsviren im Winter dank einer speziellen Hülle besonders gut gegen äußere Einflüsse geschützt und können sich ungehindert ausbreiten. Bei wärmeren Temperaturen „schmilzt“ dieser Schutzmantel und die Erreger sind längst nicht so zahlreich vorhanden wie im Winter 2.

Neben den robusten Viren sind jedoch auch unsere Lebensumstände dafür verantwortlich, dass wir uns bei kalten Temperaturen schneller erkälten als bei warmen. Geschlossene, warme Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten, bieten eine „wunderbare Gelegenheit“, Krankheitserreger untereinander auszutauschen. Die trockene Heizungsluft lässt unsere Schleimhäute austrocknen. Diese bieten den Viren dann freie Bahn in unsere Atemwege. 

Jetzt muss unser Immunsystem hart arbeiten, um die unwillkommenen Gäste zu eliminieren. Die körpereigene Immunantwort besteht aus einem unspezifischen und einem spezifischen Abwehrsystem. Das unspezifische System ist schon seit unserer Geburt im Körper „installiert“. Fress- und Killerzellen können fremde Zellen, z. B. Erkältungsviren, erkennen und zerstören. Unser Immunsystem kann viele Informationen über unterschiedliche Erreger „speichern“ und kennt im Idealfall sofort die richtige Abwehr-Antwort auf unerwünschte Eindringlinge. Die spezifische Abwehr reagiert also auf bereits bekannte „Angriffspartner“. 

Um dieses komplexe Zusammenspiel leisten zu können, braucht unsere „Körperpolizei“ eine Vielzahl an Vitaminen und Spurenelementen. Die nutritiven Eigenschaften von Vitamin C zum Beispiel spielen eine zentrale Rolle im Rahmen der Immunabwehr. So weisen verschiedene für die Abwehrkräfte relevante Zellen eine Vitamin-C-Konzentration auf, die etwa 10-100fach über den Plasmaspiegeln liegt. Entzündliche Prozesse und die Produktion von freien Radikalen sind essenzielle Bestandteile verschiedener Immunreaktionen. Daher spielen Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen, Kupfer und Mangan als Bestandteile antioxidativer Enzyme eine wichtige Rolle im Schutz der Immunzellen vor oxidativem Stress. 

Diese Mikronährstoffe nehmen wir normalerweise über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zu uns. Aber auch ausreichend Bewegung, vor allem an der frischen Luft, ist gut für eine starke Abwehr. Bei besonderen Belastungen wie wiederkehrenden Atemwegsinfekten kann es außerdem sinnvoll sein, das Immunsystem zusätzlich mit immunrelevanten Mikronährstoffen, z. B. mit Orthomol Immun® aus der Apotheke, zu unterstützen.

1 Allan GM, Arroll B. Prevention and treatment of the common cold: making sense of the evidence. CMAJ 2014;186(3):190–199

2 NIH/National Institute of Child Health. Why The Flu Virus Is More Infectious In Cold Winter Temperatures. www.sciencedaily.com/releases/2008/03/080330203401.htm


Orthomol – Die Idee für mehr Gesundheit

Orthomol Immun® ist ein Qualitätsprodukt der Firma Orthomol in Langenfeld, dem Wegbereiter der orthomolekularen Ernährungsmedizin in Deutschland. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt seit 25 Jahren ausgewogen dosierte und für verschiedene Anwendungsgebiete zusammengesetzte Mikronährstoffkombinationen. Diese bestehen u. a. aus Vitaminen, Mineralstoffen bzw. Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Orthomol-Produkte sind für die diätetische Begleitung unterschiedlicher Erkrankungen und zur Nahrungsergänzung bei verschiedenen Lebenssituationen vorgesehen und in Apotheken erhältlich. Ihre Entwicklung und Herstellung erfolgt nach dem internationalen Qualitätsstandard ISO 22.000.