160822pmarthro169

Ist Sitzen das neue Rauchen?
Augen auf beim „Dauersitzen“

Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz sitzen die Deutschen bis zu 14 Stunden am Tag! 1 Wir verbringen den Großteil der Zeit auf Stühlen, Autositzen, Sofas und Sesseln. Wir sitzen beim Frühstück, in der Bahn oder im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Dann viele Stunden im Büro, um uns abends auf der Couch auszuruhen. 

Ich sitze, also bin ich

Wem viel „Sitzfleisch“ attestiert wird, der gilt als ausdauernd und fleißig. Und da ist etwas dran, denn Sitzen ist eine wichtige Fähigkeit des Menschen. Die stabile Position verbraucht weniger Energie, und man kann sich stärker und länger konzentrieren. Auch in der frühkindlichen Entwicklung zeigt sich die Bedeutung dieser Fähigkeit: Wenn die Welt sitzend beobachtet werden kann, steigt die motorische, kognitive und soziale Entwicklung. 

Der Körper merkt sich alles

Doch heute sitzen wir einfach zu häufig und zu lange. Und das hat negative Folgen für die Gesundheit. Bereits nach vier Stunden Sitzen – also in der Regel zur Mittagspause – beginnen Folgen für den Körper. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes steigt, da ein bestimmtes Enzym, das für den Fettstoffwechsel wichtig ist, nicht mehr richtig arbeitet. Eine weitere Folge des „Sitzmarathons“ ist eine flachere Atmung. Muskeln können sich zurückbilden, auch Organe, Gelenke und Bandscheiben werden falsch belastet. 

„Kaputtgesessene“ Gelenke 

Nur wenn die Gelenke regelmäßig bewegt werden, können sie aber mit wichtigen Nährstoffen für Knorpel und Knochen versorgt werden. Während des Dauersitzens „verhungert“ quasi die schützende Knorpelschicht. Die Oberfläche wird rau, das Gelenk gleitet nicht mehr reibungslos. Der Knorpel nutzt sich immer mehr ab, und die Gelenkbewegung kann nicht mehr abgefedert werden. Am häufigsten treten die Probleme an Gelenken auf, die durch das Körpergewicht und im Sitzen besonders belastet werden, wie Knie und Hüfte. Durch das viele Sitzen erschlafft auch der Muskelapparat, der als Stützkorsett für Knie und Wirbelsäule wichtige Funktionen hat. 

Zappeln tut gut

Abhilfe schafft hier viel Bewegung – und zwar nicht nur nach dem Dauersitzen, sondern auch währenddessen: Wichtig ist, immer wieder aufzustehen, kleine Laufwege einzuplanen und nach Möglichkeit auch mal im Stehen zu arbeiten. Die Abwechslung zählt! Als Ausgleich für unfreiwillige Sitzenbleiber empfehlen sich zudem moderate Sportarten wie Schwimmen und Fahrradfahren, die die Gelenke in Bewegung bringen, aber nicht zu stark belasten. 

Gelenkaktive Nährstoffe

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, den Gelenkknorpel mit einer Nährstoff-Kombination, wie in Orthomol arthroplus aus der Apotheke, zu unterstützen, da es meist schwer ist, den erhöhten Bedarf an Nährstoffen bei Gelenkverschleiß alleine über die Ernährung zu decken. 

1 Sitzlust statt Sitzfrust. Sitzen bei der Arbeit und anderswo, 4. Auflage. Dortmund: 2011. (Quartbroschüre: Allgemein)

2 Ärzte Zeitung online, 26.03.2013 , URL: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/834451/gesundheitsrisiko-vier-stunden-sitzen-schon.html

Orthomol – Die Idee für mehr Gesundheit
Orthomol arthroplus® ist ein Qualitätsprodukt der Firma Orthomol in Langenfeld, dem Wegbereiter der orthomolekularen Ernährungsmedizin in Deutschland. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt seit 25 Jahren ausgewogen dosierte und für verschiedene Anwendungsgebiete zusammengesetzte Mikronährstoffkombinationen. Diese bestehen u. a. aus Vitaminen, Mineralstoffen bzw. Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Die Orthomol-Produkte sind für die diätetische Begleitung unterschiedlicher Erkrankungen und zur Nahrungsergänzung bei verschiedenen Lebenssituationen vorgesehen und in Apotheken erhältlich. Ihre Entwicklung und Herstellung erfolgt nach dem internationalen Qualitätsstandard ISO 22.000.