Spenden für ein
Kinder-MRT

Soziales Engagement wird bei Orthomol von Beginn an groß geschrieben. Jedes Jahr fördert das Familienunternehmen verschiedene soziale Projekte. Die Unter­stützung des Klinikums Dortmund geht auf das persönliche Engagement von Christian Müller, Inhaber der Langenfelder Martinus Apotheke, zurück. Der Apotheker sprach Evelyn Niehüser vom Orthomol-Außendienst an, ob man zusammen eine Spenden-Aktion auf die Beine stellen könnte. Gemeinsam entwickelten sie einen Aktionsmonat, in dem für jede verkaufte Orthomol-Packung 5 Euro gespendet wurden. Aus der Aktion und der Spendenbox in der Apotheke kamen über 330 € zusammen, die gemeinsam auf 650 € aufgestockt wurden. Das Geld kommt der Anschaffung eines speziellen Kinder-Magnetresonanztomographen, kurz MRT, zugute. So werden Untersuchungen bald zum Kinderspiel und machen den kleinen Patienten keine Angst mehr.

Persönlich betroffen

Der Grund für das persönliche Engagement von Christian Müller ist leider ein trauriger: „Mein Enkel Nico wurde mit einem bösartigen Tumor geboren und wird seit einem Jahr regelmäßig im westfälischen Kinderzentrum der Klinik untersucht und behandelt. Es ist schon sehr beängstigend, wenn ein so kleines Kind für die lang­wierige Untersuchungen narkotisiert werden muss.“ 30 bis 60 Minuten dauern die Schichtaufnahmen mit dem MRT - mindestens. „Da die Kinder dabei ganz still liegen müssen, sind die notwenigen Untersuchungen bei ganz kleinen Patienten leider nur unter Narkose möglich“, führt Dr. Marina Klein, Leiterin Fundraising/Klinikum Dortmund, aus. „Ab acht oder neun Jahren können sie auch wach sein, wenn sie es schaffen, so lange ruhig liegen zu bleiben und keine Angst vor den lauten Geräuschen haben.“ In normalen MRT-Geräten geht jede einzelne der hunderten von Aufnahmen mit einem lauten Klopfen oder Knall einher, Geräusche die viele Kinder ängstigen.

Das Ziel: Untersuchung wird zum Kinderspiel

Doch das muss nicht sein. Sehr gute Erfahrungen mit Kinder-MRTs gibt es in Amerika. Bei diesen Gräten sind die Geräusche stark reduziert, die Öffnung ist so groß, dass zwei Personen zusammen in der Röhre liegen und gemeinsam Filme anschauen können. Maximale Ablenkung heißt die Devise, für stress- und angstfreie Untersuchungen. Und die Erfolge sprechen für sich: „In den USA sind 80% weniger Narkosen für die Diagnostik bei Kindern notwendig und jede weniger ist ein Erfolg. Dann können schon Kinder mit vier oder fünf Jahren wach im MRT untersucht werden“, meint Martina Klein. Der Weg für ein vergleichbares Gerät in Dortmund ist zur Hälfte geschafft. „Das Gerät selber haben wir schon fast zusammen, aber mit der Raum­ausstattung, der Videoinstallation und einem Simulationsgerät zum „Üben“ für die kleinen Patienten rechnen wir mit fast 1,7 Millionen Euro. Dieses Ziel können wir nur mit dem persönlichen Engagement einzelner erreichen.“

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich auf der Website des Klinikums Dortmund informieren: www.klinikumdo.de/KinderMRT

Dort befinden sich u. a. Videos zum Gerät und auch die Kontoverbindung für Spenden.