Tipp 1: Auto für die Reise vorbereiten
Bereits vor dem Reisestart gibt es einige Dinge, die dazu beitragen, dass die Autofahrt mit Baby sicher und möglich entspannt verläuft.
- Packe das Auto so, dass alles sicher verstaut ist und auch im Falle einer Vollbremsung nichts im Auto umherfliegen kann.
- Achte dabei darauf, dass Du wichtige Dinge, wie Wickeltasche, Wechselkleidung, Lieblingsspielzeug etc., leicht zugänglich verstaust.
- Auch Kleinteile wie Wasserflaschen, Snacks und Spielzeug, die Du während der Autofahrt griffbereit haben möchtest, sollten einen sicheren Platz im Auto finden. Tipp: Es gibt praktische Organizer für das Auto, die an der Rückseite eines Vordersitzes angebracht werden können.
- Überprüfe, ob der Kindersitz ordnungsgemäß auf der Rückbank montiert ist.
- Bringe einen Sonnenschutz am Fenster an, wo Dein Kind sitzt.
- Da Dein Baby gegen die Fahrtrichtung sitzt, kann ein Rücksitzspiegel hilfreich sein. So musst Du Dich während der Fahrt nicht umdrehen, um zu schauen, was Dein Baby gerade macht.
Für mehr Sicherheit: Als Eltern lieber vorne sitzen
Viele Eltern handhaben es so, dass bei längeren Autofahrten ein Elternteil hinten beim Baby sitzt. So hat man den kleinen Schatz immer im Blick und kann den Nachwuchs bei Bedarf beruhigen oder bespaßen. Das mag praktisch sein. Doch im Falle eines Unfalls sind beide Elternteile vorn besser aufgehoben.
Die Sicherheitsausstattung ist vorne meist besser als bei der Rückbank. Und im Gegensatz zu Deinem Baby hast Du keinen Kindersitz, der Dich im Falle eines Aufpralls bestmöglich schützt. Zudem kannst Du oder Dein Partner hinten bei einem Unfall selbst zum Risiko für das Baby werden – zum Beispiel, wenn der Sicherheitsgurt von der Schulter rutscht und Ihr zu der Seite gedrückt werdet, wo Euer Kind sitzt. Im Falle eines Unfalls wird zudem unser Körper träge, wir könnten das Kind unbeabsichtigt mit dem Arm verletzen.
Tipp 2: Der richtige Zeitpunkt für den Start
Im Idealfall fährst Du dann mit dem Auto los, wenn Dein Baby gesättigt und müde ist. Stille es also vorher und passe die Abfahrt bestmöglich an den Tag-Nacht-Rhythmus Deines Babys an. So erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Kind im Auto ein Nickerchen macht.
Tipp 3: Schaffe eine Wohlfühl-Schlaf-Atmosphäre
Einige Babys schlafen sofort vom sanften Wackeln des Autos ein. Bei anderen sorgt die ungewohnte Umgebung im Auto hingegen dafür, dass sie unruhiger sind oder schlechter in den Schlaf finden. In so einem Fall können folgende Tipps helfen:
- Mache es Deinem Baby im Autokindersitz so bequem wie möglich (immer unter Berücksichtigung der Sicherheit!). Ziehe Deinem Schützling bequeme Kleidung an, die an die Temperatur im Auto angepasst ist. Auch das Lieblingskuscheltier darf nicht fehlen.
- Sanfte Musik wirkt auf viele Kinder beruhigend.
- Achte zudem darauf, dass Dein Baby nicht von der Sonne geblendet wird.
- Im Auto sollte es weder zu heiß noch zu kalt sein.
- Auch eine ruhige Fahrweise trägt dazu bei, dass Dein Baby sich wohlfühlt.
Tipp 4: Plane vor Reisebeginn die Pausen
Schaue Dir die Reiseroute vorher genau an und schaue, wo Du zwischendurch am besten Pause machen kannst. Je länger die Reise, desto mehr Pausen solltest Du einplanen. Denn Dein Baby sollte maximal zwei Stunden am Stück in der Babyschale im Auto sitzen.
Nimm Dein Kind in den Pausen unbedingt aus dem Kindersitz. Wickle und/oder stille Dein Baby, wenn nötig. Ermögliche Deinem Kind zudem, sich frei zu bewegen. Lass es gestützt auf Deinem Schoß sitzen oder lege es auf den Rücken, damit es strampeln kann.
Tipp: Überlege bei sehr langen Fahrten, ob Du die Reise lieber in zwei Etappen einteilst und eine längere Pause über Nacht einbaust.
Tipp 5: Denke an Unterhaltungsmöglichkeiten
Wenn Babys nicht gerade schlafen, sind sie in der Regel sehr aktiv und möchten nicht still in der Babyschale sitzen. Um die Autofahrt etwas spannender zu machen, solltest Du unbedingt etwas zum Ablenken dabeihaben. Am besten eignen sich Spielsachen, die Du an der Babyschale selbst oder an der Autotür bzw. dem oberen Innentürgriff befestigen kannst. So vermeidest Du, dass die Spielsachen in den Fußraum fallen oder sogar durch das Auto fliegen.
Habe zudem eine echte „Geheimwaffe“ dabei. Überrasche Dein Baby mit einem unbekannten Spielzeug oder einem ungefährlichen Alltagsgegenstand, das bzw. den es ausgiebig erkunden darf.