Deine Kaufentscheidung ist relevant: 65 Kilogramm Obst haben wir (Deutschen) im Wirtschaftsjahr 2022/23 durchschnittlich verbraucht. Darunter waren allein 1,7 Mio. Tonnen Äpfel. Zum Vergleich: So viel wiegen 170 Eiffeltürme! Etwas mehr als die Hälfte davon stammte aus Deutschland. Andere waren weit gereist, zum Beispiel aus Neuseeland. 28 kg Zitrusfrüchte für jede:n Deutsche:n, dazu weitere Exoten – in Summe ist es nicht egal, wofür wir alle uns täglich entscheiden. Das scheint aber nicht immer ganz leicht: Wer hat den kleineren CO2-Fußabdruck: Banane oder Ananas? Pfirsich auch im Winter frisch – oder aus der Dose?
Hier sind die Fakten:
Die Berechnung des CO2-Fußabdruckes für Lebensmittel ist recht kompliziert, viele Faktoren spielen eine Rolle. Daher existieren nicht für alle Varianten Berechnungen. Deutlich wird aber: Dosenobst ist keine gute Lösung. Äpfel, Birnen und auch Trauben oder Orangen aus Europa haben eine relativ niedrige CO2-Bilanz. Eine eingeflogene Ananas liegt bei 15 kg CO2 pro kg! Der Durchschnittswert ist aber niedriger, weil sie häufig mit dem Schiff kommen, so wie Bananen. Wenn Dir neben Deiner eigenen Gesundheit auch die des Planeten wichtig ist, kannst Du folgende Dinge bei Deinem Einkauf berücksichtigen:
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Regionales Obst ist bevorzugen, auch wenn es gelagert werden musste.
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Eingeflogene Früchte vermeiden.
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Dosenobst vermeiden.
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Gefrorene Früchte Flugobst vorziehen.
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Europäische Früchte (etwa Zitrusfrüchte) Exoten aus den Tropen vorziehen.
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Die eigenen Wege mitzählen. (Bio-Äpfel sind nach 15 km Autofahrt zum Hofladen weniger nachhaltig als eine Supermarktbanane aus Deiner Nachbarschaft.)