Unverdauliche Kohlenhydrate werden als Ballaststoffe oder Nahrungsfasern bezeichnet. Es gibt verschiedene Gruppen solcher Ballaststoffe, zum Beispiel Cellulosen und Hemicellulosen, die in pflanzlichen Zellwänden für Stabilität sorgen. Andere heißen je nach ihrer Zusammensetzung Fructane (etwa das Inulin aus Chicorée) oder Pektin.
Sie alle werden in zwei große Gruppen unterteilt: Lösliche Ballaststoffe finden sich beispielsweise als Schleim- und Quellstoffe in der Samenhülle, etwa in Leinsamen oder Haferflocken. Unlösliche Ballaststoffe sind beispielsweise in den faserigen Anteilen von Obst und Gemüse enthalten, zum Beispiel dem weißen Gewebe rund um Mandarinen- oder Orangenfruchtfleisch. Beide Gruppen wirken auf grundsätzlich unterschiedliche Weise. Schau mal in der Grafik nach. Es ist daher wichtig, auch in Sachen Ballaststoffe möglichst vielfältig zu essen!
Ein besonderes Superfood für Deine Darmsymbionten ist Inulin. Der lösliche Ballaststoff Inulin findet sich etwa in Chicorée und Topinambur. In unserem Nährstofflexikon kannst Du mehr über Inulin nachlesen.