Guter Schlaf - Für Gesundheit und Lebensenergie
Besser schlafen - Person versucht Schlaf zu finden und zieht sich das Kissen über den Kopf
Müder Mann - Wecker

Guter Schlaf – für Gesundheit und Lebensenergie

In der Ruhe liegt die Kraft. Was aber, wenn man nicht mehr zur Ruhe kommt? Immer mehr Menschen wälzen sich abends schlaflos im Bett oder wachen mitten in der Nacht auf – dabei ist unser Körper auf einen erholsamen Schlaf angewiesen. Reisen in andere Zeitzonen oder Nachtdienste können den Schlafrhythmus aus dem Takt bringen.

Ein Traum: schlafen wie ein Baby

Die Allerkleinsten können meist überall schlafen – auch unterwegs, bei Lärm und Licht. Viele Erwachsene beneiden sie um ihre Fähigkeit, einfach „abzuschalten“, denn mit steigendem Alter klagen immer mehr Menschen über Schlafprobleme. 30 Prozent der Deutschen geben zu Protokoll, dass sie schlecht schlafen. 
Übersichtsgrafik: Ein- und Durchschlafstörungen, betroffene Personengruppen

Wie viel Schlaf brauchen wir?

Aufmerksame Mitmenschen erkennen sofort, wenn jemand schlecht geschlafen hat. Schon eine einzige kurze Nacht kann uns blass und grau wirken lassen und schlägt uns auf die Stimmung. Schlafmangel ist Stress für den Körper. Trotzdem gelten Langschläfer als antriebsschwach oder langweilig. Wie lange wir schlafen, wird auch von gesellschaftlichen Normen bestimmt. Durchschnittlich nehmen sich die Deutschen 7,45 Stunden für die Nachtruhe. Das ist etwas weniger als der internationale Durchschnitt.
Schlaf und Gesundheit - Frau unter der Bettdecke

Unser Gehirn braucht Schlaf

Schlaf ist lebenswichtig. Im Schlaf wird Gelerntes im Gedächtnis gespeichert und Erlebtes verarbeitet. Immunsystem und Wundheilung sind beeinträchtigt, wenn wir nicht ausreichend schlafen. Und jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass uns schon eine einzige schlechte Nacht auf die Stimmung, den Antrieb und die Aufmerksamkeit schlagen kann. Schlafstörungen beeinträchtigen daher die Gesundheit und vor allem die Lebensqualität. Das Gehirn arbeitet auch im Schlaf auf Hochtouren. Warum müssen wir dann überhaupt schlafen?
Müde Schülerin an Tafel - Schlaf und Gesundheit

Erst wenn die Party vorbei ist, kommt die Putzkolonne

Forscher aus den USA haben Labormäuse im Schlaf untersucht und eine mögliche Erklärung dafür gefunden, warum unser Bewusstsein ausgeschaltet sein muss, damit sich das Gehirn erholen und neu organisieren kann: Während die Tiere schliefen, wurde im Oberstübchen „aufgeräumt“. So wurden Stoffwechselprodukte abtransportiert, die bei den Tagesaktivitäten anfallen. „Es scheint, als müsse das Gehirn sich zwischen zwei funktionellen Zuständen entscheiden – entweder es ist wach und passt auf oder es schläft und räumt auf“, sagt Mitautorin Maiken Nedergaard. „Man kann es sich so vorstellen, als würde man eine Party bei sich zu Hause schmeißen. Entweder man unterhält die Gäste oder man räumt auf, aber man kann kaum beides zur gleichen Zeit machen.“
Schlaf ordnet das Hirn - Symbolbild gespültes Geschirr

Heißhunger nach Schlafentzug

Schlafmangel schadet langfristig über verschiedene Wege der Gesundheit. Unter anderem scheint zu wenig Schlaf die Entstehung von Übergewicht zu fördern. Menschen, die kürzer schlafen, nehmen mehr Kalorien zu sich. Als Grund für den größeren Appetit konnten die Forscher körpereigene Botenstoffe identifizieren, deren Konzentration nach den kurzen Nächten aus dem Gleichgewicht geriet.
Schlafmangel macht Heißhunger - Frau isst Pizza

Verpenntes Immunsystem

Schon lange ist bekannt, dass ein gesunder Schlaf benötigt wird, um Gelerntes in das Langzeitgedächtnis zu überführen. Neuere Forschungen zeigen: Auch die Daten über Krankheitskeime, welche das Immunsystem über Tag gesammelt hat, gehen bei Nacht in den Langzeitspeicher des Abwehrsystems ein. Hormone, die im Tiefschlaf frei werden, vermitteln dabei die Weitergabe der Informationen von kurzlebigen Immunzellen zu langlebigen T-Zellen. Letztere sind quasi das Gedächtnis der Abwehr. Sobald ein gespeicherter Angreifer erneut auftaucht, werden sie aktiv und leiten die Bekämpfung ein.
Schlafmangel schwächt das Immunsystem - kranke Frau im Bett

Kurze Nächte, steigende Infektanfälligkeit

Passend dazu konnten Forscher in San Francisco zeigen: Kurze Nächte machen es Erkältungsviren besonders leicht. Im Versuch ließen sich 164 Freiwillige mit Schnupfenviren „bedampfen“. Das Ergebnis war beeindruckend: Wer laut Schlafmesser am Handgelenk in der Woche zuvor weniger als 5 Stunden pro Nacht geschlafen hatte, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit krank. Fast die Hälfte dieser Probanden fing sich eine Erkältung ein. Wer mehr als 7 Stunden geschlafen hatte, war deutlich besser gerüstet. Über 80 Prozent dieser Versuchsteilnehmer blieben gesund. 
Erkältungsrisiko steigt mit weniger Schlaf - Übersichtsgrafik
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